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Energieverbrauch Stromverbrauch in Niedersachsen am höchsten

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Haushalte in Niedersachsen und im Saarland verbrauchen am meisten Strom. Dies sind zwei der Ergebnisse einer aktuellen CHECK24-Auswertung. Im Schnitt benötigen sie 3.322 kWh beziehungsweise 3.307 kWh Strom pro Jahr. Und das, obwohl die Anzahl von Personen je Haushalt dort im bundesweiten Vergleich im Mittelfeld liegt.

Stromverbrauch in Niedersachsen am höchsten
Die Stromkosten sind gegenüber 2021 um 35 Prozent gestiegen.
Auch in Rheinland-Pfalz ist der Stromverbrauch mit 3.306 kWh überdurchschnittlich hoch. Gleichzeitig sind dort zusammen mit Baden-Württemberg die Haushalte am größten. Vergleichsweise sparsam leben Verbraucher*innen aus Berlin (Ø 2.581 kWh) und Hamburg (Ø 2.679 kWh). Das passt auch zur durchschnittlichen Haushaltsgröße, die in Stadtstaaten am geringsten ist. Im Bundesdurchschnitt gaben CHECK24-Kund*innen 2021 einen jährlichen Stromverbrauch von 3.137 kWh an. Das ist etwa auf dem Niveau des Vorjahres: 2020 lag der durchschnittliche Stromverbrauch bundes­weit bei 3.149 kWh, 2019 bei 3.332 kWh pro Jahr. Obwohl der Stromverbrauch in den letzten beiden Jahren relativ konstant geblieben ist, müssen Haushalte bundesweit für Strom tiefer in die Tasche greifen. Im Jahr 2021 kosteten 3.500 kWh Strom durchschnittlich 1.117 Euro. Aktuell kostet die gleiche Menge 1.511 Euro – das entspricht einem ein Plus von 35 Prozent. 

"Die Anschaffung moderner Elektrogeräte und energiesparender Beleuchtung z. B. mit LEDs leisten einen Beitrag zu geringerem Stromverbrauch. Wer mehr tun will, um seine Stromrechnung zu senken, sollte den aktuellen Strommarkt beobachten und die Stromtarife regelmäßig vergleichen."
Steffen Suttner, Geschäftsführer Energie CHECK24