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AKW Brokdorf Unregelmäßigkeiten in schleswig-holsteinischen Kernkraftwerk

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Bei der Jahresrevision im schleswig-holsteinischen Atomkraftwerk Brokdorf sind Unregelmäßigkeiten aufgefallen. Das AKW bleibt zunächst abgeschaltet, bis die Ursache geklärt ist.

AKW-Kuehltuerme
Das AKW Brokdorf bleibt länger vom Netz als geplant.
Bei der Inspektion des Kernkraftwerks hatte man zunächst ungewöhnlich viele Schwebstoffe im Reaktorwasser bemerkt, berichtet Spiegel Online. Als Ursache stellten sich auffällige Oxidschichten an den Brennstäben heraus. Erst, wenn die Ursache geklärt ist und ausgeschlossen werden kann, dass sich das Problem an anderen Brennstäben wiederholt, komme ein Wiederanfahren des AKWs in Betracht, sagte der schleswig-holsteinische Umweltminister Robert Habeck (Grüne).
 

Keine Gefahr für Mitarbeiter und Bevölkerung

Der Betreiber PreussenElektra, die umbenannte ehemalige Kernkraftsparte von E.ON, kündigte an, die Revisionszeit bis 3. März zu verlängern. PreussenElektra versicherte, dass zu keiner Zeit Gefahr für die Mitarbeiter oder die Bevölkerung bestanden habe.