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Klimalover: Promis für den Klimaschutz

Viele Stars nutzen ihre Bekanntheit, um sich für den Klimaschutz stark zu machen. Wenn Prominente mit gutem Beispiel vorangehen, sorgen sie dafür, dass das Thema in der öffentlichen Diskussion bleibt. Wenn etwa Leonardo DiCaprio in seiner Oscar-Rede auf die Gefahren des Klimawandels aufmerksam macht, erreicht er damit mehr Menschen als jede wissenschaftliche Studie – und sei sie noch so interessant. Welche Stars besonders engagiert sind, erfahren Sie hier.

Eine Oscar-Rede für den Klimaschutz: Leonardo DiCaprio

Leonardo DiCaprioLeonardo DiCaprio 
© Christopher William Adach 

Spätestens seit seiner Dankesrede bei der Oscarverleihung im Februar weiß jeder um das Engagement Leonardo DiCaprios für den Klimaschutz. Er ging lange auf den Klimawandel und seine Gefahren ein und rief die Menschen zum Handeln auf. „Der Klimawandel ist echt, er passiert genau jetzt. Es ist die größte Bedrohung für unsere gesamte Spezies“, so DiCaprio in seiner Oscarrede.

Umwelt- und Klimaschutz liegen dem Hollywood-Star schon lange am Herzen: Bereits 1998 – im Alter von 24 Jahren – gründete der Schauspieler die Leonardo DiCaprio Foundation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, zu einem harmonischen Miteinander von Mensch und Natur beizutragen. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung über 50 Millionen Euro in den Klimaschutz investiert. Kürzlich erst wurde  bekannt gegeben, dass über die Leonardo DiCaprio Foundation 2016 sogar 15 Millionen Euro in den Naturschutz, insbesondere die Bekämpfung des Klimawandels, fließen werden.

2007 produzierte Leonardo DiCaprio die Dokumentation „5 vor 12“ über Ursachen und Folgen des Klimawandels. Sein neuestes Projekt ist die Verfilmung des Romans „The Sandcastle Empire“. Der Film spielt im Jahr 2049 und zeigt den Kampf der Menschheit gegen Überschwemmungen und andere Klimakatastrophen.

Keiner erreicht mehr Menschen als er: Papst Franziskus

Papst Franziskus 2015Papst Franziskus
© Casa Rosada (Argentina Presidency of the Nation)

Papst Franziskus sorgte im Juni 2015 mit seiner Öko-Enzyklika „Laudato si´“ für Aufsehen, in der das Oberhaupt der katholischen Kirche die Rücksichtslosigkeit der Menschen gegenüber der Natur kritisiert. Zwischen Schöpfung und Geschöpfen herrsche ein gestörtes Verhältnis, so der Papst. Für Franziskus gehören der Kampf gegen die weltweite Armut und gegen die Umweltzerstörung untrennbar zusammen. Besonders am Herzen liegen dem Papst die Armen – er betont immer wieder, dass gerade die Entwicklungsländer unter den Folgen des Klimawandels zu leiden haben.

Mit seinen Äußerungen hat Papst Franziskus eine ungleich große Öffentlichkeit erreicht, die weit über die weltweite Gemeinde der Katholiken hinausgeht. Dies hat eine repräsentative Studie der US-amerikanischen Universität Yale ergeben. Die Öko-Enzyklika hat die Einstellung vieler US-Amerikaner zum Klimawandel verändert. Der Anteil der Katholiken, die angaben, „sehr besorgt“ über den Klimawandel zu sein, hat sich durch Franziskus´ Enzyklika mehr als verdoppelt. Und während vor Veröffentlichung der Öko-Enzyklika 62 Prozent der US-Bevölkerung den Klimawandel als Tatsache anerkannte, waren es danach 66 Prozent. Bei den Katholiken stieg die Anzahl sogar von 64 Prozent auf 74 Prozent an. Die Autoren der Studie sprechen gar vom „Franziskus-Effekt“: Die Popularität des Papstes habe die Zuhörer empfänglich gemacht für etwas, was sie sonst vielleicht nicht hören würden, so der Leiter der Studie, Anthony Leiserowitz. „Franziskus hat die Klimadebatte in einem Maße vorangebracht, wie es das vorher noch nicht gab.“

Mode für eine bessere Welt: Stella McCartney

Stella McCartney setzt mit ihrer Mode neue Maßstäbe. Für ihre Kleidung, Schuhe und Accessoires nutzt die Designerin kein Leder, Pelz oder andere Tierhäute. Stella McCartney hat es sich zur Aufgabe gemacht, über die negativen Seiten von Lederprodukten aufzuklären: Die Herstellung ist oft grausam und geht einher mit schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen für diejenigen, die in der Lederproduktion beschäftigt sind. Die giftigen Chemikalien, die bei der Herstellung von Leder verwendet werden, haben zudem oftmals verheerende Auswirkungen auf die Umwelt.

Die Marke Stella McCartney gehört dem Unternehmensverband Business for Social Responsibility (BSR) an. Dieser hat unter anderem einen Report herausgegeben, der die Auswirkungen des Klimawandels auf die von der Branche verwendeten Rohstoffe herausstellt. Die Verfasser des Reports sind sich des Einflusses, den die Luxus-Modebranche auf die Gesellschaft nehmen kann, bewusst: „Was Luxusmarken am besten zu tun vermögen, nämlich Wünsche und Sehnsüchte bei Menschen zu wecken, können sie heute einsetzen, um eine klimaschonende Welt zu unterstützen“, heißt es dort.

2008 wurde Stella McCartney mit dem Award „Green Designer of the Year“ ausgezeichnet.

Ein unbequemer Royal: Prinz Charles

Prinz Charles setzt sich seit Jahrzehnten für den Klimaschutz ein.Prinz Charles
© Dan Marsh

Der Prince of Wales ist ein Klimaschützer der ersten Stunde. Schon seit den 60er Jahren, lange bevor das Thema in aller Munde war, beschäftigt sich Charles intensiv mit Umwelt- und Klimaschutz. In den 80ern verbrachte der britische Thronfolger dann viel Zeit auf den Ländereien des Königshauses, wo er in sämtlichen Bereichen der Landwirtschaft mitarbeitete. So wurde der Prinz zu einem der Vorreiter für ökologische Landwirtschaft in Großbritannien. Daneben befasst er sich auch mit Problemen des Artenschutzes, des Regenwaldes, des Bevölkerungswachstums, des Klimawandels und den erneuerbaren Energien. Um sein Wissen weiterzugeben, hält Charles Vorträge, ruft Fernsehdokumentationen ins Leben und gründet Institute. Für seine Stiftungen sammelt der Prinz jährlich 115 Millionen Euro an Spenden.

Charles sagt seine Meinung zu vielen Themen öffentlich, zu denen sich andere Mitglieder des Königshauses zurückhalten. Zwischen dem Klimawandel und den Krisen dieser Welt sieht der britische Thronfolger einen Zusammenhang. Zum Konflikt in Syrien etwa sagte er: „Tatsächlich gibt es viele Hinweise, dass einer der Hauptgründe für diesen Horror in Syrien eine Trockenheit war, die etwa fünf oder sechs Jahre dauerte, was bedeutete, dass viele Menschen am Ende ihr Land verlassen mussten.“

2010 brachte der Prince of Wales das Buch „Harmonie“ heraus, in dem er warnt: „Die Erde ist in Gefahr. Sie wird nicht fertig mit allem, was wir ihr abverlangen. Sie verliert ihre Balance, und daran sind wir Menschen schuld.“

Deutschlands Vorreiter: Hannes Jaenicke

In Deutschland ist Hannes Jaenicke einer der Vorreiter in Sachen Klimaschutz. Der Schauspieler ist einer der bekanntesten Umweltaktivisten des Landes. Er setzt sich einerseits für den Schutz bedrohter Tierarten, etwa der Eisbären oder der Haie, ein. Unter anderem anhand von Dokumentarfilmen will Jaenicke auf die Gefährdung dieser Arten aufmerksam machen.

Auch der Klimawandel ist eines der Themen, für die Jaenicke die Öffentlichkeit sensibilisieren will. Er kritisiert offen die Umweltpolitik Angela Merkels und anderer führender Politiker. Sie täten viel zu wenig für die Bekämpfung des Klimawandels. „Wir müssen alle umgehend anfangen, die Welt zu retten“, sagt Jaenicke immer wieder und versucht, mit gutem Beispiel voranzugehen. Unter anderem ruft der Schauspieler dazu auf, möglichst auf Plastik zu verzichten. Die Erde ließe sich sechsmal in den Kunststoff packen, den wir seit 100 Jahren produziert haben, schreibt Jaenicke in seinem Buch „Die große Volksverarsche. Wie Industrie und Medien uns zum Narren halten“. Jaenicke beschreibt dort die Bedrohung, die die Unmengen an Plastik, die die Menschen wegwerfen, für Meeresbewohner darstellt. Oft vergessen wird Jaenicke zufolge, dass Kunststoff ein Ölprodukt ist: Allein für die Produktion der in Deutschland jährlich verwendeten Plastikverpackungen wird so viel Öl benötigt, wie bei der Deepwater-Horizon-Katastrophe 2010 in den Golf von Mexiko geflossen ist.

Darüber hinaus geht die Plastikproduktion mit dem Ausstoß Unmengen an Treibhausgasen einher. Jaenicke setzt sich folglich für die Abschaffung der Einmal-PET-Flaschen ein. Durch das Pfandsystem werde den Verbrauchern der falsche Eindruck vermittelt, sie handelten bei Kauf und Rückgabe dieser Flaschen umweltbewusst.

Mit Musik gegen den Klimawandel: Nena

Sängerin Nena nutzt das, was ihr zur Verfügung steht, um die Gesellschaft wachzurütteln: Die Musik. In ihren Songs ermahnt uns Nena zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur. Sie komponierte Songs für die Klimaschutzkampagne CO2NTRA und tritt regelmäßig auf dem Öko-Benefizfestival „Rock for Nature“ aus. Nena erhielt 2015 den Green Tec Award in der Kategorie Musik. Die Sängerin bringt auf den Punkt, was viele Menschen antreibt, die sich für den Klimaschutz engagieren: „Wir sind alle ein Teil vom Ganzen, und jeder Mensch ist mitverantwortlich für das, was auf dieser Erde geschieht. Die Erde braucht uns nicht, aber wir brauchen die Erde.“

Von Gisele Bündchen bis Orlando Bloom: Weitere internationale Klimalover

Supermodel Gisele BündchenGisele Bündchen
© Tiago Chediak 

Die Liste der internationalen Stars, die besonderen Einsatz für den Klimaschutz zeigen, lässt sich noch weiter fortführen. Vorbildlich ist beispielsweise auch das Engagement des brasilianischen Supermodels Gisele Bündchen. Bündchen ist seit 2009 UN-Umweltbotschafterin für den Schutz des Regenwaldes. Mit ihrer Familie hat sie in Brasilien das Clean Water Project gegründet. Sie ist außerdem als grüne Bloggerin aktiv und will mit der Comicserie „Gisele and the Green Team“ schon Kinder an das Thema Klimaschutz heranführen. Für die Flip-Flop-Marke Ipanema entwirft Bündchen eigene Kollektionen, deren Erlös Umweltprojekten zugutekommt.

Im Bereich der Mode ist auch Oscar-Gewinnerin Natalie Portman aktiv: Sie designt ökologisch einwandfreie Schuhe ohne Leder und andere tierische Materialien. Die Tierschutzorganisation PETA zeichnete Portman deshalb mit einer eigenen Briefmarke der Serie „Vegetarian Icons“ aus. Auch Portmans Schauspielerkollege Orlando Bloom liegt der Klimaschutz am Herzen. Bloom gehört etwa der Organisation Global Green an, die nach dem Hurrikan Katrina in New Orleans energieeffiziente Häuser baute. Der Schauspieler lebt selbst in einem Haus nach höchsten ökologischen Standards. Beeinflusst wird Bloom durch seinen Cousin, den Fotografen Sebastian Copeland, der sich auch als Umweltaktivist einen Namen gemacht hat.

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