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Energiemarkt Plan für Integrationsprozesse: Innogy einigt sich mit RWE und E.ON

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Für die Aufspaltung des Energieversorgers Innogy wurde eine Einigung mit den Konzernen RWE und E.ON getroffen. Der Prozess ist nach eigenen Angaben transparent und fair gestaltet und soll ab Mitte 2019 umgesetzt werden.
 

Strommasten vor Wolkenhimmel
Innogy einigt sich mit RWE und E.ON.
Das Energieversorgungsunternehmen Innogy, dem die Aufteilung durch seinen Mutterkonzern RWE und E.ON bevorsteht, hat sich für das Vorhaben auf eine Rahmenvereinbarung über die damit einhergehenden Integrationsprozesse geeinigt. Laut Innogy sollen diese nachvollziehbar und fair ablaufen, sodass alle Beschäftigten unabhängig von ihrer Unternehmenszugehörigkeit bei der Eingliederung weitestgehend gleiche Bedingungen vorfinden. Davon begünstigt sei auch die Verteilung von Führungspositionen, die ebenfalls transparent stattfinden soll. Ergänzend dazu machte Innogy bereits im Mai dieses Jahres eine Stellengarantie für seine Mitarbeiter bekannt, die ihnen auch Schutz vor dem durch E.ON angekündigten Arbeitsplatzabbau bieten soll.

Transaktion frühestens Mitte 2019 geplant

Die gesamte Transaktion werde frühestens Mitte 2019 eingeläutet werden, der Grund dafür seien vor allem regulatorische Freigaben. Um dieses Ziel zu erreichen, kündigte Innogy an, den Prozess unterstützend zu begleiten. Der Fokus liege dabei auf kartellrechtliche Regulationen und dem Kapitalmarkt. Bei der Integration des Unternehmens in den E.ON-Konzern soll dabei Essen weiterhin als Standort bestehen bleiben. Zudem bot E.ON Minderheitsaktionären von Innogy einen Preis von 40 Euro pro Aktie an.