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Klimapolitik bis 2030 Kalifornien hat eigene Klimaschutzauflagen verlängert

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Der US-Bundesstaat Kalifornien stellt sich Donald Trumps Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen und seiner kohleaffinen Klimapolitik entgegen: Wie die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch berichtet, hat sich das Parlament auf ein Gesetzespaket geeinigt, das strenge Klimaschutzmaßnahmen bis 2030 vorsieht.
 

CO2-Emissionen
Kalifornien will Ausstoß von CO2-Emissionen senken und verlängert sein Klimaschutzpaket bis 2030.
Damit hat Kalifornien seine strengen Auflagen zum Klimaschutz, die zunächst bis 2020 gelten sollten, um weitere zehn Jahre verlängert. Jerry Brown, der kalifornische Gouverneur, erklärte, dass sich der Bundesstaat damit erneut entschlossen "der existenziellen Bedrohung unserer Zeit" entgegenstellen würde. Republikaner und Demokraten hätten sich geeinigt – so sehe gutes Regierungshandeln aus, so Brown.
 

CO2-Ausstoß reduzieren

Unter anderem hat der Bundesstaat Industriebetriebe dazu verpflichtet, bis 2023 alte Anlagen so aufzurüsten, dass sie weniger klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre ausstoßen. Auch der Handel mit Emissionszertifikaten wird strenger reglementiert: Unter anderem wurde die Anzahl der kostenlosen Emissionszertifikate um 40 Prozent reduziert. Zudem müssen alle Zertifikate in Kalifornien erworben werden.
 

Trumps Klimaausstieg entgegenwirken

Brown ist ein erklärter Gegner der Klimapolitik des US-Präsidenten Trump und hat sich mit anderen Demokraten in Kalifornien darauf verständigt, weiter Vorkämpfer für den Klimaschutz in den USA zu bleiben. Erst Anfang Juni hatte der Präsident den US-Ausstieg aus dem Pariser Klimavertrag erklärt und damit weltweit für Entsetzen gesorgt.

 

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