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IEA-Bericht Investitionen in erneuerbare Energien gleichbleibend hoch

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Neue Investitionen im Bereich der erneuerbaren Energien weltweit sind zwischen 2011 und 2015 gleichbleibend hoch geblieben. Das zeigt der erste Bericht der Internationalen Energieagentur (IEA) zur Entwicklung der Geldströme im Energiesektor. Insgesamt haben Investoren 2015 im Vergleich zum Vorjahr 2014 weniger Geld im Energiesektor angelegt.

 

Solaranlage auf einem Rapsfeld.
Es wird mehr Ökostrom produziert, aber weniger in erneuerbare Energien investiert, weil die Technik günstiger wird.
Mit etwa 313 Milliarden US-Dollar (etwa 279 Milliarden Euro) sind die Investitionen im Bereich der erneuerbaren Energien zwischen 2011 und 2015 auf dem gleichen Niveau geblieben. Gleichzeitig flossen hier die meisten Investitionen im gesamten Energiebereich ein – etwa ein Fünftel aller Investitionen im vergangenen Jahr.
 

Ausbau der Netz- und Speicherkapazitäten für Erneuerbare

Vor allem der Ausbau in Netzkapazitäten und Speicherlösungen spielten eine zentrale Rolle bei den Investoren. Hier sind die Ausgaben gleichbleibend hoch. Die Menge an produziertem Ökostrom ist im gleichen Zeitraum um ein Drittel angestiegen. Dies führen die Experten der IEA vor allem auf einen Kostenrückgang bei Windturbinen und Photovoltaiklösungen zurück.  
 

Gas und Öl bündeln 45 Prozent aller Investitionen

Die IEA hat auch andere Bereichen der Energieerzeugung betrachtet: In Öl- und Gastechnologie wurde in den vergangenen Jahren immer weniger investiert, wobei sie mit 45 Prozent der Gesamtinvestitionen noch immer einen Großteil der Investitionen ausmachen. In den Ausbau der Atomenergie sind mehr Gelder geflossen als zuvor – ein Grund sind steigende Geldanlagen auf dem chinesischen Markt.
 

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