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CHECK24 Energiepreisentwicklung Hohe Heizölpreise - Gas wird günstiger, Strom teurer

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Eine CHECK24-Analyse hat die Energiepreisentwicklung von Heizöl, Gas und Strom beobachtet. Während sich die Heizölpreise auf einem Höchststand befinden, wird Gas günstiger. Stromkunden jedoch müssen mit einem erneuten Preisanstieg rechnen. Ein Preisvergleich ermöglicht allen Energiekunden hohe Einsparungen.

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Heizölpreise auf Jahreshoch

Nachdem sich die Heizölpreise Mitte des Jahres auf Talfahrt befanden, steigen sie nun pünktlich zur Heizsaison wieder an. Im September kosteten 3.000 Liter Heizöl bereits durchschnittlich 1.460 Euro. Das sind satte 21 Prozent mehr als noch im Januar, hier lag der Durchschnittspreis noch bei 1.205 Euro. Im Oktober werden die Heizölpreise die Höchstmarke von 1.500 Euro für 3.000 Liter erstmals in diesem Jahr übersteigen.

Tagesaktuell (Stand 31.10.2016) müssen Heizölkunden sogar 1.600 Euro für die gleiche Ölmenge ausgeben. Einen ähnlich hohen Preis mussten Verbraucher das letzte Mal im November 2015 bezahlen. Künftige Preisschwankungen hängen davon ab, ob sich die OPEC über Begrenzung der Fördermengen einig wird. Da bezweifelt wurde, dass es zu Produktionskürzungen kommen würde und es zu kontroversen Meldungen über den derzeitigen Ölbestand der USA kam, sank der Preis in der Jahresmitte. Preisstabilität ist zunächst nicht in Sicht. Deshalb rät Dr. Oliver Bohr, Geschäftsführer des CHECK24 Energiebereichs: „Wer aktuell Heizöl benötigt, sollte kaufen“. „Mittelfristig tendieren die Preise nach oben. Nur risikofreudige Kunden, die genug Heizöl im Tank haben, sollten auf bessere Preise spekulieren“.
 

Gas wird günstiger

Bisher haben 123 Gasgrundversorger 2016 ihre Gaspreise gesenkt oder Preissenkungen für Anfang nächsten Jahres angekündigt. Durchschnittlich werden die Preise um 6,8 Prozent günstiger. Etwa sechs Millionen deutsche Haushalte sind von den Senkungen betroffen. Dennoch sparen Kunden der Alternativversorger mehr. Die Preisspanne zwischen den Grundversorgern und den alternativen Gasanbietern ist derzeit so hoch wie nie. Die Alternativanbieter haben ihre Preise um durchschnittlich 20 Prozent gesenkt.
 

Stromkunden bezahlen wieder mehr

Durch gestiegene Netzentgelte und die Erhöhung der EEG-Umlage werden Stromkunden wieder tiefer in die Tasche greifen müssen. Noch haben wenige Grundversorger ihre Strompreise erhöht. Energieexperten rechnen doch bis spätestens Januar 2017 mit Preiserhöhungen. Um dem Anstieg zu entgehen, empfiehlt sich auch hier der Preisvergleich.
 

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