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Energiepreise Ampel beschließt Entlastungspaket

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SPD, FDP und Grüne haben sich nun einheitlich auf ein Entlastungpaket geeinigt, um die steigenden Energiepreise einzudämmen: Keine EEG-Umlage mehr ab Juli, die Erhöhung der Pendlerpauschale und ein Corona-Zuschuss für sozial schwache Bürger. Besonders die fehlende EEG-Umlage macht sich schnell auf der Energierechnung der Verbraucher*innen bemerkbar.

Ampel beschließt Entlastungspaket
Wegfallen der EEG-Umlage & Erhöhung der Pendlerpauschale.
Am Mittwoch teilten die Spitzen der Ampelkoalition den Beschluss eines Milliardenschweren Entlastungspaket mit. Christian Lindner, FDP-Chef und Finanzminister, betonte: „Wir lassen die Menschen nicht allein in der gegenwärtigen Situation“. Allein die Kosten der vorgezogenen Abschaffung der EEG-Umlage hat eine Größenordnung von circa 6,6 Milliarden Euro. Die eigentlich für 2023 geplante Auflösung der EEG-Umlage, wurde nun kurzfristig auf Juli laufenden Jahres vorgezogen. Diese Maßnahme ist einer der Kernpunkte des Entlastungspakets. Die erste Senkung der EEG-Umlage Anfang des Jahres, kam aufgrund der stark angestiegenen Energiepreise nicht bei den Verbraucher*innen an. Von dem neuen Beschluss erwartet sich die Koalition unter anderem, dass die Stromanbieter die damit verbundenen Entlastungen in vollem Umfang an die Endverbraucher*innen weitergeben, sodass die Energierechnungen der Verbraucher*innen nachhaltig sinken. Auch Ricarda Lang, Vorsitzende der Grünen, äußerte sich positiv zu dem Beschluss: „Das ist ein starkes Paket, mit dem wir für die ganze Gesellschaft ein Angebot haben, und ich glaube gerade in schwierigen Zeiten eine Form von Sicherheitsanker bieten für die Menschen in diesem Land“. CHECK24 hat bereits für verschiedene Verbräuche die möglichen Entlastungen berechnet. „Geben Versorger die geplante Abschaffung der Ökostromumlage im Juli weiter, könnte ein Vierpersonenhaushalt beispielsweise um 188 Euro jährlich entlastet werden“, erklärte Steffen Suttner, Geschäftsführer Energie bei CHECK24. Nun ist nur noch die Zustimmung der Pläne seitens der Länder nötig, hier erwartet sich die Ampel-Koalition jedoch bereitwillige Unterstützung.