Jetzt Punkteteilnehmer werden: 5 € sichern
Ihr Browser wird nicht mehr unterstützt.
Damit Sie auch weiterhin schnell und sicher auf CHECK24 vergleichen
können, empfehlen wir Ihnen einen der folgenden Browser zu nutzen.
Trotzdem fortfahren
Sie sind hier:

Bundesnetzagentur Kritik an zu hohen Grundversorgungstarifen für Strom und Gas

|

Die Bundesnetzagentur hat einen Bericht vorgelegt, aus dem hervorgeht, dass die meisten Verbraucher in Deutschland zu viel für Strom und Gas bezahlen. Grund dafür sind die teuren Tarife der Grundversorgung.

Grundversorgungstarife Strom und Gas zu hoch
Ein Wechsel aus der Grundversorgung lohnt sich für Strom- und Gaskunden.
Zum ersten April 2020 hat die Bundesnetzagentur einen durchschnittlichen Strompreis von 33,8 Cent pro Kilowattstunde berechnet. Mehr als ein Drittel der Stromkunden hatte im laufenden Jahr so einen teuren Stromvertrag. Die Behörde empfiehlt deshalb den Stromanbieterwechsel. Schon beim örtlichen Mitbewerber könnten die Verbraucher den Strompreis senken, hier errechnete die Netzagentur einen Mittelwert von 31,2 Cent pro Kilowattstunden. Durch Boni und anderen Wechselprämien lasse sich die Ersparnis noch bis zu 8 Prozent steigern. Laut Bundesnetzagentur wird die Preisspanne zwischen Grundversorgern und alternativen Anbietern immer größer. Seit 2010 wurde die Stromgrundversorgung vier Prozent teurer – 2020 sind die Preise rund acht Prozent teurer. Beim Gas wuchs die Preisspanne von neun auf 17 Prozent.

Verbraucherschützer raten zu Anbieterwechsel

Auch Gaskunden zahlen im Schnitt zu viel. Auch hier ist der Tarif der Grundversorgung meist der teuerste. Die Behörde berechnete einen durchschnittlichen Gaspreis von 6,99 Cent pro Kilowattstunde. Bei alternativen Anbietern errechnete die Netzagentur nur 5,96 Cent je Kilowattstunde. Auch hier empfiehlt die Behörde den Wechsel des Gasanbieters. Auch Verbraucherschützer betonen die Einsparmöglichkeit durch einen Anbieterwechsel. Die Preisgestaltung der Grundversorger wird seit langen von Verbraucherschutzzentralen kritisiert. Durch gesunkene Beschaffungskosten hätten die Strom- und Gasanbieter laut Verbraucherzentrale NRW in vielen Netzgebieten Spielräume für Preissenkungen. Doch oft gäben die Anbieter ihre gesunkenen Kosten nicht an die Kunden weiter.

Viele Grundversorgungstarife sind preislich überhöht.“ 
Udo Sieverding, Energieexperte der Verbraucherzentrale NRW


 

Weitere Nachrichten über Energie

08.05.2024 | Energiepreis
Thüringer Haushalte: Höchste Energiekostenbelastung in Deutschland
Eine neue Studie zeigt, dass Thüringer Haushalte im bundesweiten Vergleich am stärksten von Energiekosten belastet werden. Im Gegensatz dazu geben Hamburger Haushalte deutlich weniger ihres Einkommens für Energie aus.
19.04.2024 | Heizölpreis
Ölpreise steigen nach Vergeltungsschlag Israels: Heizölpreise ziehen an
Nach einem mutmaßlichen Vergeltungsschlag Israels gegen Ziele im Iran sind die Ölpreise sprunghaft angestiegen. Die Situation bleibt volatil, während die Heizölpreise sich wieder nach oben bewegen.
07.02.2024 | Strom und Gas
Energiepreise im Wandel: Grundversorger senken Tarife nach dem Wegfall der Preisbremsen
Seit dem Wegfall der Preisbremsen zum Jahreswechsel haben zahlreiche Grundversorger in Deutschland ihre Strom- und Gaspreise gesenkt, was Verbrauchern Einsparungen ermöglicht. Trotz dieser Senkungen bleiben die Grundversorgungstarife im Vergleich zu Alternativanbietern weiterhin teurer.
05.02.2024 | Heizkosten
Milder Herbst und Winter senken Heizkosten: CHECK24-Studie zeigt deutlichen Rückgang im Heizbedarf
Die aktuelle Heizperiode präsentiert sich dank milden Herbst- und Wintermonaten als echte Kostenersparnis für Verbraucher*innen. CHECK24 hat den Heizbedarf und die Heizkosten analysiert und festgestellt, dass sowohl der Verbrauch als auch die Ausgaben für Gas und Heizöl spürbar gesunken sind.
09.10.2023 | Energiepreisbremse
Bundesregierung verlängert Energiepreisbremsen bis April 2024 - Kosten in Millionenhöhe
Die Bundesregierung plant, die Energiepreisbremsen bis Ende April 2024 zu verlängern. Laut Berechnungen von CHECK24 könnte dies den Staat rund 907 Millionen Euro kosten.