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Pflegezusatzversicherung: Die meisten überschätzen Kosten einer privaten Pflegevorsorge

München, 25.7.2019 | 12:41 | mst

Derzeit haben erst rund 3,7 Millionen Bundesbürger eine private Pflegezusatzversicherung. Eine Umfrage des PKV-Verbands nennt einen möglichen Grund: Viele überschätzen die Kosten dafür.

Mann kalkuliert Ausgaben mit einem Taschenrechner, vor sich einen Haufen Kleingeld.Bei vielen würde das Geld reichen, um privat für den Pflegefall vorzusorgen.
Viele Bundesbürger überschätzen die Kosten für eine private Pflegezusatzversicherung. Das zeigt eine aktuelle Allensbach-Umfrage im Auftrag des PKV-Verbands. Im Schnitt gehen die Befragten von monatlichen Kosten in Höhe von 161 Euro aus – deutlich mehr, als in den meisten Fällen erforderlich wäre.
 
 „Über eine private Zusatzversicherung lässt sich die Finanzierungslücke im Pflegefall vollständig schließen“, sagte der Direktor des PKV-Verbandes, Florian Reuther. Wer eine Zusatzversicherung in jungen Jahren abschließe, müsse oft nur einen niedrigen zweistelligen Euro-Betrag im Monat zahlen.
 

Im Schnitt könnte jeder 77 Euro im Monat aufwenden

Das monatliche Budget dürfte nach der Umfrage bei vielen ausreichen, um privat vorzusorgen. Nur jeder Sechste (16 Prozent) gibt an, überhaupt kein Geld für eine Pflegevorsorge zu haben. 29 Prozent könnten hingegen 50 bis 200 Euro monatlich dafür aufwenden. Im Durchschnitt geben die Befragten einen Betrag von 77 Euro im Monat an, den sie für eine Vorsorge übrig hätten.

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