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Barmer Pflegereport: Betreuungsplätze für junge Pflegebedürftige fehlen

München, 9.11.2017 | 14:01 | are

In Deutschland leben rund 400.000 Pflegebedürftige, die jünger als 60 Jahre alt sind. Für sie gibt es allerdings nicht genügend Betreuungsplätze. Das geht aus dem aktuellen Pflegereport der Barmer Krankenkasse hervor.

Viele junge Pflegebedürftige können nicht so wohnen, wie sie möchten - entsprechende Angebote fehlen. Viele junge Pflegebedürftige können nicht so wohnen, wie sie möchten - entsprechende Angebote fehlen.
Weil entsprechende Angebote fehlen, können Betroffene demnach oft nicht so wohnen, wie sie es gerne möchten. Laut dem Report gibt es für diese Altersgruppe rund 4.000 teilstationäre und 3.400 Kurzzeitpflegeplätze zu wenig.

Jüngere Pflegebedürftige leiden zudem meist an anderen Krankheiten als ältere Betroffene und benötigen andere Hilfen. Sie leiden seltener an einer Demenz, sondern haben häufiger Lähmungen (35 Prozent), Intelligenzminderungen (32 Prozent) oder eine Epilepsie (24 Prozent).

„Junge Pflegebedürftige haben ganz andere Bedarfe als ältere. Dem müssen Pflegeeinrichtungen künftig verstärkt Rechnung tragen“, sagte der Autor des Pflegereports Heinz Rothgang.
 

Vor allem pflegebedürftige Kinder und Jugendliche bleiben auf der Strecke

Laut einer Umfrage würden 35 Prozent der Zehn- bis 29-Jährigen gerne in eine Wohngruppe ziehen. Jeder Zweite gab an, dass dies wegen eines fehlenden Platzes nicht möglich sei.

Auch bei der Kurzzeitpflege klaffen Wunsch und Wirklichkeit danach stark auseinander. Aktuell nutzt nicht einmal jeder zehnte junge Pflegebedürftige die Kurzzeitpflege. Tatsächlich würde dies aber gern jeder Fünfte tun. Als Gründe, warum die Kurzzeitpflege nicht in Anspruch genommen wird, gaben die Betroffenen einen Mangel an Angeboten für die entsprechende Altersgruppe (40 Prozent) beziehungsweise die eigene Erkrankung (27 Prozent) an.  
 

1.700 Euro müssen Heimbewohner selbst zahlen

Wie aus dem Report weiter hervorgeht, liegt der Eigenanteil, den Bewohner eines Pflegeheims pro Monat bezahlen müssen, nach wie vor bei rund 1.700 Euro. Dabei gibt es starke regionale Unterschiede. Bewohner in Nordrhein-Westfalen zahlen mit rund 2.250 Euro pro Monat am meisten.

Am günstigsten sind die Pflegeheime in Sachsen-Anhalt. Hier zahlen die Heimbewohner im Schnitt immerhin noch knapp 1.110 Euro dazu.
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