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DAK-Pflegereport: Angehörige von Demenzpatienten brauchen mehr Unterstützung

München, 26.10.2017 | 12:03 | are

Ein Großteil der Menschen, die sich um demenzkranke Angehörige kümmern, ist am Ende seiner Kräfte. Neun von zehn wünschen sich mehr Unterstützung. Das geht aus dem aktuellen Pflegereport der Krankenkasse DAK-Gesundheit hervor.

Ein Großteil der pflegenden Angehörigen braucht mehr finanzielle Unterstützung.Ein Großteil der pflegenden Angehörigen braucht mehr finanzielle Unterstützung.
59 Prozent der Angehörigen von Demenzkranken sind demnach von der Pflege völlig erschöpft. Nach der Form der benötigten Unterstützung gefragt, gaben 86 Prozent an, mehr finanzielle Hilfe zu brauchen. Mehr Unterstützung durch professionelle Pflegedienste benötigen zwei von drei Befragten.

Aber auch der soziale Aspekt ist vielen wichtig. Demnach wünschen sich mehr als 80 Prozent aller Befragten mehr Anerkennung für Angehörige und mehr Respekt gegenüber Erkrankten.

Aktuell leben in Deutschland rund 1,6 Millionen Menschen mit einer Demenz.
 

Jeder Fünfte befürwortet betreute Wohngruppen

Bei der Frage nach der besten Unterbringung von dementen Personen gehen die Meinungen auseinander. 35 Prozent der Befragten mit demenzkranken Angehörigen halten den eigenen Haushalt für den besten Ort. Ambulant betreute Wohngruppen sind für 22 Prozent der Befragten die bessere Alternative. Tatsächlich leben jedoch nur knapp zwei Prozent der Demenzkranken in solchen Wohngruppen.

Um mehr Wohngruppen zu schaffen, schlägt der Vorstandsvorsitzende der DAK-Gesundheit Andreas Strom vor, nicht benötigte Krankenhäuser in Pflegekompetenzzentren umzuwandeln. „Gerade im kommunalen und ländlichen Bereich könnte so die Pflege gestärkt werden“, sagte Strom.
 

Demenzpatienten werden nicht optimal versorgt

Neben den Umfrageergebnissen enthält der DAK-Pflegereport eine Auswertung von Patientendaten. Diese zeigt, dass die Versorgung von Demenzerkrankten nicht optimal ist.

Demnach müssen drei von vier Demenzpatienten im Jahr nach ihrer Diagnose in ein Krankenhaus. Häufiger als andere müssen sie dort wegen Flüssigkeitsmangel, einem Oberschenkelbruch oder Delirium behandelt werden. 
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