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E-Scooter-Versicherung: Sieben Monate E-Scooter - die fünf kuriosesten Vorfälle

München, 30.1.2020 | 12:09 | whe

Seit dem 15. Juni 2019 dürfen E-Scooter auf Deutschlands Straßen rollen. Dabei spalten sie die Bevölkerung wie kaum ein anderes Fortbewegungsmittel und sorgen immer wieder für dramatische Schlagzeilen. Wir haben die fünf kuriosesten Ereignisse zusammengestellt.
 

Mann fährt auf einem E-Scooter durch die Stadt.Seit der Straßenzulassung im Juni reißen die Meldungen über E-Scooter nicht ab.
Die elektrisch betriebenen Tretroller sind versicherungspflichtige Kleinfahrzeuge. Wie bei jedem Kraftfahrzeug sind daher auch bei E-Scootern im Straßenverkehr bestimmte Regeln zu beachten. Aufgrund der spielerisch anmutenden Optik und leichten Zugänglichkeit der elektrischen Roller werden diese aber immer wieder missachtet.
 
  1. Trunkenheit am Steuer: In München wurden bei einer Kontrolle im Juli innerhalb von 24 Stunden 24 betrunkene E-Scooter-Fahrer erwischt. Auch zum alljährlichen Oktoberfest hatten die Münchener nichts dazugelernt: Gleich 414 betrunkene Wiesn-Besucher waren trotz Verbotes mit den Elektrorollern unterwegs, 254 von ihnen wurde der Führerschein direkt entzogen.
 
  1. Endstation Hauswand: In Hannover ist eine Kandidatin der RTL-Show „Paradise Hotel“ frontal gegen eine Hauswand gefahren, als sie versuchte, auf ihrem E-Scooter einem Fußgänger auszuweichen. Die 25-Jährige landete mit gebrochener Nase und Gehirnerschütterung im Krankenhaus.
 
  1. Autobahn-Ausflug: In Mainz überschätzte ein E-Scooter-Fahrer die Fähigkeiten des Kleinfahrzeugs. Strikt den Anweisungen seiner Navigations-App folgend, ließ er sich auf die Autobahn lotsen. Ein Lastwagenfahrer schirmte den Rollerfahrer ab, es passierte daher nichts.
 
  1. Betrunkene Geisterfahrer: In Münster haben zwei junge Männer auf einem E-Scooter den Radweg in der falschen Richtung befahren. Dabei stießen sie mit einem 19-jährigen Radfahrer zusammen, der sich daraufhin verletzte. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 21-jährige Fahrer 1,1 Promille Alkohol im Blut hatte.
 
  1. Hindernisparcours Gehweg: Selbst im ruhenden Zustand sorgt das neue Fortbewegungsmittel bisweilen für Aufsehen. In Berlin beispielswiese stolperte eine ältere Frau über einen auf dem Weg liegenden E-Scooter. Ihre Verletzungen mussten im Krankenhaus behandelt werden.
 
Aufgrund der überdurchschnittlich hohen Anzahl an Unfällen mit E-Scootern wird nun über verschärfte Sicherheitsmaßnahmen nachgedacht. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) spricht sich beispielsweise für Blinker an den Rollern aus. Auch eine Helmpflicht ist im Gespräch. Fest steht jedoch: Wer sich an die Regeln hält und umsichtig fährt, kommt auch mit einem E-Scooter meist sicher ans Ziel – eine sachgemäße Benutzung vorausgesetzt: https://www.youtube.com/watch?v=mpn1hS4wgws

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