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E-Scooter-Versicherung

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E-Scooter-Versicherung

E-Scooter (kurz für Elektro-Scooter beziehungsweise Elektro-Tretroller) ähneln optisch herkömmlichen Tretrollern. Per Definition handelt es sich dabei um zweirädrige Kleinfahrzeuge mit einem dem Boden nahen Trittbrett, auf dem sich eine einzelne Person fortbewegen kann.

  1. Leistung und Reichweite
  2. Neues Gesetz zur Straßenzulassung
  3. Die wichtigsten Punkte der E-Scooter-Verordnung
  4. Versicherungsschutz für E-Scooter
  5. Häufige Fragen
  6. E-Scooter-Versicherung-Vergleich bei CHECK24

Im Unterschied zu einem normalen Tretroller hat ein E-Scooter einen Elektromotor. Modellabhängig hat er sogar einen höhenverstellbaren Sitz mit – meist auch abnehmbarem – Sattel.

Viele Elektro-Scooter sind klappbar und somit praktisch zu transportieren – zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Leistung und Reichweite

Die Reichweite eines Elektro-Tretrollers hängt vom jeweiligen Modell ab. Entscheidend sind vor allem die Motor- und Akku-Leistung. Mit einer Akku-Ladung sind laut den Herstellern circa 15 bis 40 Kilometer möglich.

Auch die Ladezeit variiert. Sie beträgt zwischen zwei und neun Stunden. Das Ladegerät ist in der Regel im Zubehör enthalten und kann an jede normale Steckdose angeschlossen werden. Die Batterie eines E-Scooters kann aber auch an einer öffentlichen Ladestation für E-Fahrzeuge aufgeladen werden.

Neues Gesetz zur Straßenzulassung

Am 15. Juni 2019 ist das Gesetz zur Straßenzulassung von E-Scootern in Kraft getreten. Die „Verordnung über die Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen am Straßenverkehr” betrifft alle Kraftfahrzeuge mit elektrischem Antrieb mit den folgenden Merkmalen:

  • entweder ohne Sitz oder selbstbalancierend mit oder ohne Sitz
  • Nenndauerleistung von maximal 500 Watt beziehungsweise maximal 1400 Watt (für selbstbalancierende Fahrzeuge, wenn mindestens 60 Prozent der Leistung zur Selbstbalance verwendet werden)
  • Lenk- oder Haltestange mit mindestens 50 Zentimetern (Fahrzeuge mit Sitz) beziehungsweise 70 Zentimetern Höhe (Fahrzeuge ohne Sitz)
  • Gesamtbreite maximal 70 Zentimeter, Gesamthöhe maximal 1,40 Meter, Gesamtlänge maximal zwei Meter
  • Gewicht (ohne Fahrer) maximal 55 Kilogramm

Die wichtigsten Punkte der E-Scooter-Verordnung

Bundeseinheitlich gelten folgende Bedingungen für die Nutzung von Elektro-Tretrollern im Straßenverkehr gelten:

  • Höchstgeschwindigkeit: E-Scooter dürfen bauartbedingt eine maximale Geschwindigkeit von 20 km/h erreichen.
  • Fahrwegnutzung: Elektro-Scooter dürfen auf Radwegen und Radfahrstreifen fahren. Sind keine vorhanden, muss auf die Straße ausgewichen werden. Der Gehweg ist tabu. Es muss die Fahrradampel beziehungsweise – falls nicht vorhanden – die Ampel für den fließenden Verkehr beachtet werden.
  • Sonderzeichen für Gehwege: Ist unter einem Fußgängerweg-Schild das neue Zusatzschild „Elektrokleinstfahrzeuge frei” angebracht, dürfen E-Scooter dort fahren, wobei auf Fußgänger besondere Rücksicht zu nehmen ist. Die Fahrberechtigung gilt jedoch nicht für Gehwege mit dem Zusatzschild „Radfahrer frei”.
  • Schieben: Besteht in einer Straße ein Verbot für Fahrzeuge aller Art, dürfen E-Scooter dort geschoben werden.
  • Fahrberechtigung: Elektro-Tretroller dürfen Personen ab einem Alter von 14 Jahren fahren. Ein Führerschein wird nicht vorausgesetzt, ebenso besteht keine Helmpflicht. Wichtig zu beachten ist außerdem, dass keine zweite Person auf dem E-Scooter mitgenommen werden darf.
  • Abbiegen: E-Scooter-Fahrer müssen ein Abbiegen per Handzeichen ankündigen.
  • Versicherungspflicht: E-Scooter sind versicherungspflichtig und benötigen – ähnlich dem Versicherungskennzeichen für Mopeds – eine selbstklebende Versicherungsplakette als Nachweis einer vorhandenen Haftpflichtversicherung. Diese muss am Fahrzeug angebracht werden – möglichst an der Rückseite unter der Schlussleuchte. Der untere Plakettenrand muss sich mindestens fünf Zentimeter über der Fahrbahn befinden.
  • Ausstattung: Zur Pflichtausstattung von Elektro-Scootern gehören eine Halte- oder Lenkstange sowie zwei unabhängig voneinander funktionierende Bremsen. Beim Licht sind Scheinwerfer, Seitenreflektoren, Rückstrahler und eine Schlussleuchte vorgeschrieben. Zudem muss eine helltönende Klingel für notwendige Gefahrensignale vorhanden sein.
  • Mitnahme in Bus und Bahn: Eine Mitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln ist grundsätzlich vorgesehen. Die schlussendliche Entscheidung liegt aber beim jeweiligen Verkehrsunternehmen.

Optional können Blinker angebracht werden. Sind keine vorhanden, muss der Fahrer das Abbiegen durch Handzeichen ankündigen.

Weiteres optionales Zubehör sind beispielsweise Spiegel, Taschen oder auch ein Topcase.

Versicherungsschutz für E-Scooter

Schäden durch Elektro-Tretroller sind nicht über eine private Haftpflichtversicherung abgedeckt. Der Grund: Der Nutzer muss keine eigene Kraft zur Fortbewegung aufwenden. Deshalb gelten E-Tretroller als Kraftfahrzeuge. Für sie muss daher eine eigene Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden.

Wer seinen E-Scooter auf Reisen mitnimmt, ist nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) auch in anderen EU-Ländern versichert. Vorab sollte man sich jedoch von der Versicherung eine internationale Versicherungsbestätigung – die sogenannte Grüne Versicherungskarte – ausstellen lassen sowie ein D-Schild zur Angabe des Herkunftslands am Fahrzeug befestigen. Des Weiteren sollte man in Erfahrung bringen, ob Elektro-Tretroller im Urlaubsland erlaubt sind.

Bei geplanten Reisen in Länder außerhalb der Europäischen Union sollte man sich vorab bei seinem Versicherer erkundigen oder im Versicherungsvertrag nachsehen, ob der Versicherungsschutz auch im Urlaubsland besteht.

Der Versicherungsschutz besteht laut dem GDV darüber hinaus auch, wenn der Elektro-Tretroller verliehen wird und dabei ein Schaden entsteht.

Häufige Fragen

  • Wer darf mit einem E-Scooter fahren?

    Elektro-Scooter mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h dürfen Personen ab 14 Jahren fahren. Ein Führerschein ist hierfür nicht notwendig. Es besteht außerdem keine Helmpflicht.

  • Welche E-Scooter dürfen am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen?

    Für die Nutzung im Straßenverkehr muss ein E-Scooter über eine Allgemeine Betriebserlaubnis oder eine Einzelbetriebserlaubnis sowie eine gültige E-Scooter-Versicherung verfügen.

  • Besteht auch Versicherungsschutz, wenn ich meinen E-Scooter verleihe?

    Haben Sie eine gültige E-Scooter-Versicherung, besteht auch Versicherungsschutz, wenn Sie den E-Scooter an jemanden verleihen.

  • Kann ich meinen E-Scooter über meine Kfz-Haftpflichtversicherung mitversichern?

    Nein, das ist nicht möglich. E-Scooter sind eigenständige Fahrzeuge und benötigen somit auch eine eigene Versicherung.

  • Was kostet eine E-Scooter-Versicherung?

    Eine E-Scooter-Versicherung ist bei CHECK24 bereits ab 20,50 Euro für die verbleibenden acht Monate des aktuellen Versicherungsjahrs erhältlich.

 

E-Scooter-Versicherung-Vergleich bei CHECK24

Mit dem Online-Vergleichsrechner von CHECK24 finden Sie ganz leicht eine günstige und leistungsstarke E-Scooter-Versicherung – wahlweise als reine Haftpflichtversicherung oder mit zusätzlichem Teilkasko-Schutz.

Ihren Wunschtarif können Sie bequem direkt online abschließen. Die Versicherungsplakette zum Aufkleben schicken wir Ihnen gerne kostenlos nach Hause!

Info: Das Versicherungsjahr beginnt generell zum 1. März. Ihr Versicherungsschutz tritt an dem Tag in Kraft, an dem Sie Ihre E-Scooter-Versicherung abschließen beziehungsweise die Versicherungsplakette bekommen. Diese gilt – unabhängig vom Zeitpunkt des Vertragsbeginns – bis zum Ende des aktuellen Versicherungsjahrs, also bis zum 28. oder 29. Februar. Der Vertrag endet automatisch ohne Kündigung. Einen Wiederabschluss im Folgejahr können Sie bei CHECK24 mit einem Klick erledigen!