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E-Scooter-Atlas: So rollert Deutschland!

Über drei Jahre ist es bereits her, dass E-Scooter in Deutschland zugelassen wurden. Mittlerweile gehören die elektrischen Roller zum Straßenbild wie Autos, Busse und Fahrräder – insbesondere im urbanen Raum. Bereits im letzten Jahr hatten wir einen Blick auf die Verteilung und die Nutzung der über CHECK24 versicherten E-Scooter geworfen. Doch wie sieht es heute aus? Ob sich Trends in der Nutzung von E-Scootern erkennen lassen, erfahren Sie hier!

Jung geblieben: Diese Altersgruppen nutzen E-Scooter am häufigsten

Die meisten E-Scooter werden in der Gruppe der 30- bis 39-Jährigen versichert. Auf Rang zwei folgt die Gruppe der 40- bis 49-Jährigen, der geringste Anteil entfällt auf die Gruppe der unter 20-Jährigen. In der Gesamtverteilung gibt es über alle Altersgruppen hinweg keine Verschiebung im Vergleich zur Vorjahresauswertung.

Leichte Änderungen lassen sich jedoch erkennen, wenn man die prozentuale Verteilung betrachtet. So hat die Gruppen der 20- bis 29-Jährigen mit 18,3 Prozent einen Prozentpunkt im Vergleich zum Vorjahr (19,3 Prozent) verloren. Auch bei den 30- bis 39-Jährigen hat mit insgesamt 29,7 Prozent ein etwas geringerer Anteil eine E-Scooter-Versicherung abgeschlossen (2021: 30,4 Prozent).

Die Gruppe der 40- bis 49-Jährigen kann hingegen einen Zuwachs von fast zwei Prozent verzeichnen: 25,6 Prozent der versicherten E-Scooter entfallen mittlerweile auf diese Altersgruppe (2021: 23,8 Prozent). Auch bei den 50- bis 59-Jährigen gibt es ein kleines Plus von 18,2 auf 18,4 Prozent.

E-Scooter erfreuen sich demnach weiterhin großer Beliebtheit über alle Altersgruppen hinweg. Der Anstieg versicherter Fahrzeuge bei den Fahrern zwischen 40 und 60 Jahren weist zudem auf eine steigende Akzeptanz des Kleinstfahrzeugs auch bei Fahrern mittleren Alters hin.

Säulendiagramm der versicherten E-Scooter nach Altersgruppen.

E-Scooter im Geschlechtervergleich – ein Roller für Männer oder Frauen?

Bei den Geschlechtern zeichnet sich ebenfalls ein eindeutiges Bild ab. Gut drei Viertel der E-Scooter-Versicherungen werden von Männern abgeschlossen, nur etwa ein Viertel von Frauen.

Vergleicht man die Zahlen allerdings mit der letzten Auswertung, lässt sich ein leichter Trend erkennen: Der Anteil der Frauen ist um etwa 2,5 Prozentpunkte angestiegen. Zwar ist der Unterschied zwischen den Geschlechtern weiterhin enorm, dennoch wächst der Anteil der Frauen, die E-Scooter versichern.

Tortendiagramm der versicherten E-Scooter nach Geschlecht.

NRW, BaWü & Co: E-Scooter-Nutzung auf Länderebene

Im Bundesländer-Ranking liegt Bremen ganz vorn – hier werden mit einem Plus von 32,9 Prozent gegenüber dem Mittelwert die meisten E-Scooter je 10.000 Einwohner versichert. Der norddeutsche Stadtstaat konnte damit seinen Platz erfolgreich verteidigen.

Auf Platz zwei folgt Schleswig-Holstein. 31,1 Prozent mehr E-Scooter als im Durchschnitt werden hier versichert. Hamburg landet mit 12,4 Prozent auf Platz drei.

Niedersachsen und Berlin sowie Hessen und Nordrhein-Westfalen belegen die folgenden Ränge. Niedersachsen sichert sich Rang vier, Berlin Platz fünf, NRW belegt Platz sechs und Hessen sortiert sich auf Rang sieben ein. Alle vier Bundesländer weisen dabei nur eine vergleichsweise geringe Abweichung vom Mitteilwert auf.

In Brandenburg deckt sich die Anzahl abgeschlossener Versicherungen nahezu mit dem deutschlandweiten Durchschnitt – die Abweichung vom bundesweiten Durchschnitt beträgt hier lediglich 0,1 Prozent.

Die Schlusslichter bilden nahezu geschlossen die neuen Bundesländer. Lediglich Brandenburg auf Rang acht stellt eine Ausnahme dar. Besonders stark zeigt sich dieser Trend in Thüringen, dem Bundesland mit den wenigsten versicherten Scootern. Hier werden fast 60 Prozent weniger E-Scooter versichert als im deutschlandweiten Durchschnitt.

Balkendiagramm der versicherten E-Scooter nach Bundesland.

Klein, mittel, groß: Versicherungsabschlüsse nach Stadtgröße

Die Verteilung versicherter E-Scooter in den vier Stadtkategorien ist erstaunlich. Mit einem Anteil von 31,7 Prozent werden E-Scooter am häufigsten in Kleinstädten versichert, dicht gefolgt von Mittelstädten mit 31,3 Prozent. Auf Platz drei folgen Großstädte (26,1 Prozent), die wenigsten privaten Scooter werden in Metropolen (10,9 Prozent) versichert.

Damit werden bedeutend mehr E-Scooter in den eher kleineren Städten versichert. Ein Grund hierfür könnte sein, dass sich in Großstädten und Metropolen das Angebot an Leihscootern etabliert hat. Dementsprechend können sich Einwohner dieser Städte eher einen Scooter bei Bedarf ausleihen, anstatt sich selbst ein solches Fahrzeug anschaffen zu müssen.

Tortendiagramm der versicherten E-Scooter nach Stadtgrößen.

Geschlecht der Versicherten nach Stadtgröße

Bei der Geschlechterverteilung nach Stadtgröße zeichnet sich ein ähnliches Bild wie bei der Gesamtverteilung der Geschlechter ab. In den Klein- und Mittelstädten sowie in den Metropolen entfällt jeweils knapp ein Viertel der Versicherungen auf Frauen, drei Viertel auf Männer. Lediglich in den Großstädten gibt es einen kleinen Unterschied. Im Vergleich zu den anderen Städtekategorien entfällt hier etwa ein Prozentpunkt mehr auf männliche E-Scooter-Fahrer, dementsprechend ein Prozentpunkt weniger auf die Frauen.

Vergleicht man die Zahlen mit denen der vergangenen Auswertung, zeigt sich, dass über alle Stadtgrößen hinweg der Frauenanteil zugenommen hat. Mit einem Plus von drei Prozent ist der Zuwachs an Frauen, die E-Scooter versichern, in den mittelgroßen Städten am größten.

Balkendiagramm der versicherten E-Scooter in verschiedenen Stadtgrößen nach Geschlecht.

Altersgruppe der Versicherten nach Stadtgröße

Was die Verteilung der Altersgruppen nach Stadtgröße angeht, versichern deutlich mehr jüngere Einwohner in Groß- und Mittelstädten ihre E-Scooter als in Metropolen.                                    

Die Gruppe der über 60-Jährigen versichert am häufigsten in Kleinstädten sowie in Metropolen ihre elektrischen Roller. Das gleiche gilt für die Gruppe der 50- bis 59-Jährigen.

Erst bei näherer Betrachtung und im Vergleich mit den Zahlen der letzten Auswertung fallen im Detail einige Besonderheiten auf. So ist etwa der Anteil der 40- bis 49-Jährigen in Kleinstädten von 24,4 auf 27,6 Prozent und in Großstädten von 21,8 auf 23,8 Prozent gestiegen.

Auch unter den 50- bis 59-Jährigen ist der Anteil der in Kleinstädten versicherten Roller spürbar von 18,3 auf 20,4 Prozent gestiegen.

Insgesamt bleibt die Verteilung in den Städtegrößen über alle Altersgruppen hinweg jedoch in etwa gleich. In allen Städten versichert am häufigsten die Gruppe der 30- bis 39-Jährigen elektrische Roller. Danach folgen die 40- bis-49-Jährigen. Am seltensten versichern unter 20-Jährige ihre eigenen E-Scooter – unabhängig von der Stadtgröße.

Säulendiagramm der versicherten E-Scooter in verschiedenen Stadtgrößen nach Altersgruppen.

Urban Mobility – In diesen Städten werden die meisten Scooter versichert

E-Scooter waren ursprünglich für die „letzte Meile“ gedacht, also den Weg vom Bahnhof zur Arbeit oder nach Hause. Ein Konzept, das hauptsächlich in Städten von Relevanz ist. Doch entgegen der Erwartungen werden die Roller mehrheitlich in Mittel- und Kleinstädten versichert. So deckt sich in dieser Auswertung das Top-Ten-Ranking aller Städte mit den meisten versicherten E-Scootern mit dem für die mittelgroßen Städte.

 

Detailauswertung Mittelstädte

Den ersten Platz sichert sich Kaltenkirchen in Schleswig-Holstein mit einem deutlichen Plus von mehr als 2,5-mal so vielen E-Scooter-Versicherungen wie im bundesdeutschen Durchschnitt. Auf Rang zwei und drei folgen das baden-württembergische Schwetzingen (plus 221,0 Prozent) und das hessische Seligenstadt (plus 214,0 Prozent).

Den vierten Platz belegt die in Nordrhein-Westfalen gelegene Stadt Kamp-Lintfort mit 211,6 Prozent. Den fünften Platz belegt Hockenheim (plus 193,4 Prozent) – neben Schwetzingen die einzige weitere Stadt aus Süddeutschland.

Es folgen Siegburg (Rang sechs, plus 178,8 Prozent) und Langenfeld (Rang sieben, plus 165,5 Prozent) bevor sich mit dem brandenburgischen Teltow die erste und einzige ostdeutsche Stadt in den Top Ten wiederfindet (plus 164,4 Prozent).

Die letzten beiden Plätze belegen die norddeutschen Städte Langenhagen (Rang neun, plus 143,3 Prozent) und Henstedt-Ulzburg (Rang zehn, plus 141,0 Prozent).

Damit landen überwiegend Städte aus Nord- und Mitteldeutschland unter den Top Ten. Im Vergleich zur letzten Auswertung finden sich nur zwei Mittelstädte wieder: Seligenstadt und Siegburg. Beide Städte konnten sich im Top-Ranking jeweils um einen Platz verbessern.

Balkendiagramm der Top 10 Mittelstädte mit den meisten versicherten E-Scootern.

Detailauswertung Metropolen

Deutschlands Millionenstädte weisen deutliche Unterschiede auf. So werden in Hamburg mehr als 10 Prozent mehr E-Scooter als im Durchschnitt versichert. In Köln sind es knapp acht Prozent mehr und Berlin liegt immerhin noch 1,5 Prozent über dem Durchschnitt.

Demgegenüber bildet München recht deutlich das Schlusslicht mit einem Minus von 22 Prozent gegenüber dem Mittelwert.

Damit gibt es allerdings auch Verschiebungen im Vergleich zum Vorjahr. Während damals noch in Köln die meisten E-Scooter versichert wurden, ist es nun Hamburg. Die Hauptstadt Berlin konnte sich zwar im Ranking nicht nach oben schieben, hat aber ihren Anteil versicherter privater E-Scooter deutlich erhöht.

Balkendiagramm der versicherten E-Scooter in Deutschlands Metropolen.

Detailauswertung Großstädte

In der Kategorie der Großstädte landet Heilbronn mit einem Plus von knapp 110 Prozent auf dem ersten Platz. Damit behauptet die baden-württembergische Stadt ihren Rang als Großstadt mit den meisten versicherten E-Scootern pro 10.000 Einwohner.

Auf Rang zwei folgt allerdings ein Newcomer: Offenbach am Main weist ein Plus von 72,5 Prozent auf. Das niedersächsische Wolfsburg sichert sich Rang drei (plus 71,4 Prozent).

Die nächsten beiden Plätze werden erneut von Städten belegt, die in der Auswertung vom letzten Jahr nicht vertreten waren: Oberhausen (Rang vier, plus 67,9 Prozent) und Ingolstadt (Rang fünf, plus 58,7 Prozent). Braunschweig landet mit einem Plus von 56,6 Prozent auf Platz sechs.

Die restlichen Plätze belegen Duisburg (Rang sieben, plus 54,3 Prozent), Mülheim an der Ruhr (Rang acht, plus 52,8 Prozent, minus zwei Ränge), Hamm (Rang neun, plus 51,3 Prozent) und Magdeburg (Rang zehn, plus 47,2 Prozent)

Mit vier Vertretern liegen die meisten Großstädte mit überdurchschnittlich vielen versicherten E-Scootern demnach in Nordrhein-Westfalen. Mit Ingolstadt in Bayern und Magdeburg in Sachsen-Anhalt konnten dieses Jahr allerdings auch zwei Großstädte aus bisher nicht vertretenen Bundesländern in die Top Ten einziehen.

Balkendiagramm der Top 10 Großstädte mit den meisten versicherten E-Scootern.

Die beliebtesten E-Scooter-Marken

Natürlich wollen wir auch das eigentliche Hauptobjekt bei unserer Auswertung nicht vernachlässigen: den E-Scooter! Welche Marken des vergleichsweise jungen Fahrzeugtyps sind bei den Nutzern am beliebtesten?

Der beliebteste E-Scooter-Hersteller Xiaomi, in Deutschland hauptsächlich vertrieben durch die Axdia GmbH, landet mit insgesamt 31,1 Prozent auf dem ersten Platz. Der zweite Platz geht mit 21,7 Prozentpunkten an die US-amerikanische Marke Segway-Ninebot.  Beide Marken haben auch in der vorigen Auswertung das Ranking angeführt.

Auch die Ränge drei und vier sind mit SoFlow (Schweiz, 7,9 Prozent) und der KSR Group (Österreich, 7,3 Prozent) im Vergleich zur vorherigen Auswertung gleich besetzt.

Platz fünf (2021: Platz neun) belegt der dänische Hersteller Denver Electronics mit 2,4 Prozent. Mit Walberg Urban Electrics (2,0 Prozent) auf Platz sechs und ePowerFun (2,0 Prozent) auf Rang sieben liegen zwei Newcomer aus Deutschland fast gleichauf.

Die weiteren Plätze belegen mit TrekStor (Rang 8, 1,7 Prozent), IconBIT (Rang neun, 1,3 Prozent) und IO Hawk Invest (Rang 10, 1,2 Prozent) ebenfalls deutsche Marken.

Es lässt sich somit deutlich erkennen, welche Marken mit großem Abstand die Favoriten der deutschen Kundschaft sind. Nach wie vor drängen neue Marken auf den Markt, was den Kampf um die Plätze hinter den Favoriten verstärkt.

Balkendiagramm der beliebtesten E-Scooter-Hersteller.

Fazit und Ausblick

Die zweite Ausgabe des CHECK24 E-Scooter-Atlas verdeutlicht, dass E-Scooter ihren Siegeszug in die Mitte der Gesellschaft kontinuierlich und trotz aller Kritik fortsetzen.

Dabei bestätigt sich vor allem der Trend, dass E-Scooter entgegen aller Erwartungen auch in vergleichsweise älteren Bevölkerungsgruppen zu großen Teilen vertreten sind. E-Scooter sind demnach kein reines Gefährt für die Jüngeren, sondern scheinen sich als Transportmittel für fast alle Altersgruppen zu etablieren.

Ebenso zeigt die aktuelle Auswertung, dass in nord- und mitteldeutschen Städten mehr E-Scooter versichert werden als im Süden und im Osten. Ob die Akzeptanz für E-Scooter in diesen Regionen in Zukunft noch steigen wird, bleibt abzuwarten.

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