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Impfung: Weniger Deutsche wollen sich gegen Corona impfen lassen

München, 13.11.2020 | 15:28 | mst

Die Zahl der Corona-Infektionen steigt weiter an. Trotzdem wollen sich weniger Menschen gegen das Virus impfen lassen als noch im Sommer.
 

Meeting im Großraumbüro mit Maske zu Corona-ZeitenTrotz zunehmender Infektionen mit dem Corona-Virus geht die Impfbereitschaft der Deutschen zurück.
Trotz der anhaltenden Corona-Pandemie geht die Impfbereitschaft der Deutschen zurück. Laut dem aktuellen Deutschland-Trend von infratest dimap wollen sich nur 37 Prozent der Bundesbürger auf jeden Fall gegen das Corona-Virus impfen lassen, sobald ein Impfstoff verfügbar ist. Im August waren es noch 44 Prozent.
 
34 Prozent wollen sich wahrscheinlich impfen lassen, 14 Prozent wahrscheinlich nicht. 15 Prozent der Bundesbürger wollen sich allerdings auf gar keinen Fall impfen lassen.
 
Der Plan, dass zunächst nur Risikogruppen, Ärzte und Pflegepersonal geimpft werden sollen, trifft hingegen auf große Zustimmung. 93 Prozent der Befragten hält dieses Vorgehen für angemessen.

Mehrheit hält die Einschränkungen für angemessen

Eine knappe Mehrheit von 54 Prozent der befragten Bundesbürger hält auch die aktuellen Corona-Einschränkungen für angemessen. 18 Prozent gehen sie nicht weit genug, während sie für 26 Prozent der Befragten zu weit gehen.
 
Die Zahl der Corona-Neuninfektionen hat hierzulande indes einen neuen Höchstwert erreicht. Das Robert-Koch-Institut meldete 23.542 Neuinfektionen innerhalb eines Tages, beinahe 2.000 mehr als am Vortag.

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