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Nord Stream 2 Finanzpartner halten an Pipeline-Projekt fest

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Trotz drohender US-Sanktionen halten die Finanzpartner an der Beendigung des Gaspipeline-Projekts Nord Stream 2 fest. Neben dem russischen Gaskonzern Gazprom sind auch deutsche, österreichische und niederländische Unternehmen beteiligt.

Nord Stream 2: Finanzpartner halten an Pipeline-Projekt fest
Bis zur Fertigstellung der Gaspipeline fehlen nur noch 150 km.
Ungeachtet der möglichen Sanktionen durch die USA soll Nord Stream 2 fertiggestellt werden, wie der russische Regierungssprecher Dmitri Peskow am Donnerstag mitteilte. Neben dem russischen Hauptinvestor Gazprom sind auch die deutschen Energieunternehmen Wintershall Dea und Uniper sowie der österreichische Energiekonzern OMV an dem Projekt beteiligt. Auch das niederländische Öl- und Erdgas-Unternehmen Royal Dutch Shell und der französische Energieversorger Engie investieren in die umstrittene Gaspipeline. Die USA haben seit Baubeginn immer wieder mit Sanktionen gedroht. Laut US-Außenminister bedroht Nord Stream 2 die Position der Ukraine als Energieexportland und spreche gegen europäische Energieinteressen. Zudem befürchten die USA, dass Europa zu abhängig von russischem Erdgas wird. Die Pipeline ist bereits zu 95 Prozent fertiggestellt, es fehlen lediglich 150 Kilometer.