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Wohngebäudeversicherung: Unwetterbilanz 2020: Schäden im Saarland am größten

München, 3.9.2021 | 11:36 | dmi

Unwetter mit Starkregen haben im Juli in Deutschland zu schweren Verwüstungen geführt. Ganze Dörfer wurden zerstört und von der Infrastruktur abgeschnitten. Damit setzt das Jahr 2021 den Trend zu immer schwereren Unwettern fort. Im Vergleich dazu kam es im vergangenen Jahr allerdings zu wenigen Extremwetter-Ereignissen. 

UnwetterDas Saarland war 2020 am stärksten von Unwettern betroffen - Berlin am geringsten.
Grund dafür war das Ausbleiben schwerer Hagelfälle sowie Herbststürme. Dennoch haben Sturm, Hagel sowie Hochwasser im Jahr 2020 Schäden in Höhe von 1,95 Milliarden Euro angerichtet. Mit 1,6 Milliarden Euro entfiel der größte Anteil auf Gebäude- und Hausratschäden.
Einen großen Beitrag dazu leistete Sturmtief “Sabine”, das im Februar 2020 in Teilen Europas wütete. Allein in Deutschland kam es zu 675 Millionen Euro teuren Schäden. Damit war ein einziger Sturm für über ein Drittel der gesamten Schadenssumme verantwortlich.
 

Kosten für Elementarschäden nach Bundesland

Kosten pro Haushalt für versicherte Schäden durch Naturgefahren
Am schwersten wurde das Saarland von Unwettern getroffen. Dort wurden, wie 2019, die meisten Schadensfälle an die Gebäude-, Hausrat- sowie Elementarversicherungen gemeldet. Die Versicherer mussten einem Haushalt durchschnittlich 87,4 Euro für Naturgefahrenschäden zahlen. Damit gaben sie für saarländische Haushalte rund 40 Euro mehr aus als für den Bundesdurchschnitt (47 Euro). Stark betroffen war außerdem Bayern. Im größten deutschen Bundesland übernahmen die Versicherer im Mittel Kosten von 64,1 Euro. An dritter Stelle folgt Niedersachsen mit 59,8 Euro pro Haushalt. Außerdem lagen Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz sowie Nordrhein-Westfalen über dem bundesweiten Durchschnitt. 

Glück hatten die Einwohner Berlins - die Hauptstadt hatte die wenigsten Elementarschäden zu verzeichnen. Dort mussten die Versicherer nur rund 5,4 Euro für jeden Haushalt aufwenden. In Mecklenburg-Vorpommern (23,9 Euro) sowie Bremen (16,1 Euro) kam es ebenfalls nur zu geringen Ausgaben pro Haushalt.
 

Gegen Naturgefahren absichern 

Während in den meisten Bundesländern etwa 97 Prozent der Immobilien gegen Sturm- und Hagelschäden abgesichert sind, trifft dies für erweiterte Elementarschäden nur auf knapp 46 Prozent der Hausbesitzer zu. Aufgrund des Klimawandels steigt die Gefahr für Starkregen und Überschwemmungen jedoch drastisch an. Hauseigentümer, die nicht gegen erweiterte Naturgefahren versichert sind, haben im Ernstfall oft hohe Schadenssummen zu beklagen. Um den Hausrat oder das Wohngebäude vor solchem Extremwetter zu schützen, ist der Abschluss einer Elementarversicherung vor allem in Risikogebieten sinnvoll.

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