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Blitz-Bilanz 2015: Kosten von Blitzschäden gesunken

München, 24.8.2016 | 14:30 | kro

Die Kosten von versicherten Blitzschäden sowie Überspannungsschäden sind im vergangenen Jahr gesunken. Das zeigt die am Mittwoch veröffentlichte Blitz-Bilanz 2015 des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Blitz bei Nacht in StadtDie Versicherer mussten 2015 weniger für Blitzschäden zahlen.
Demnach zahlten die deutschen Hausrat- und Wohngebäudeversicherer im Jahr 2015 insgesamt rund 220 Millionen Euro für Blitz- und Überspannungsschäden. Die Ausgaben sind damit im Vergleich zum Vorjahr um 30 Millionen gesunken.

Die einzelnen Schäden wurden dagegen leicht teurer: Ein Durchschnittsschaden kostete im vergangenen Jahr 660 Euro, 2014 waren es noch zehn Euro weniger. Für das Jahr 2015 wurden insgesamt 340.000 versicherte Blitz- und Überspannungsschäden erfasst. Im Jahr zuvor waren es noch 380.000 Fälle.

Zum Schutz der elektrischen Geräte und der Elektroinstallation zu Hause empfiehlt der GDV Schutzgeräte wie Überspannungsableiter (in der Elektroverteilung sowie vor jedem zu schützenden Gerät) und Blitzstromableiter (in der zentralen Stromversorgung). Ein Blitzableiter biete hierfür keinen ausreichenden Schutz. Ist kein entsprechender Überspannungsschutz installiert, sollten laut GDV bei einem Gewitter alle Telefon-, Internet- und Antennenanschlüsse sowie Elektrogeräte vom Netz getrennt werden.
 

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