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Zum Welttag der Meteorologie: Klimaschutz mit Effizienzhäusern

München, 23.3.2022 | 11:38 | dmi

Der Klimawandel schreitet in immer größeren Schritten voran. Um seine Auswirkungen zu mindern, ist eine Senkung der Emissionen zwingend erforderlich. Ein wichtiger Schritt ist die Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden. Denn: Rund ein Drittel des deutschen Energieverbrauchs und etwa ein Viertel der CO2-Emissionen können auf den Gebäudesektor zurückgeführt werden. Deshalb will die Bundesregierung Gebäude bis zum Jahr 2045 möglichst klimaneutral machen. Zum Welttag der Meteorologie zeigen wir Ihnen, wie Sie mit baulichen Maßnahmen einen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten und das Ziel der Klimaneutralität umsetzen können. 

Bewertung EnergieeffizienzEnergieeffizienzhäuser senken den Energieverbrauch um bis zu 60 Prozent.
Die Möglichkeiten zur Energieeinsparung reichen dabei von kleinen hilfreichen Schritten wie der Nutzung von energiesparenden Steckdosenleisten oder Sparduschköpfen bis hin zu energetischen (Um-)Baumaßnahmen.

Als energieeffizient gilt ein Gebäude, wenn es einen niedrigen Energiebedarf aufweist und gleichzeitig wenig Energie, beispielsweise in Form von Abluftwärme, nach außen abgibt. Dies trägt zur Senkung von Emissionen bei. 
Möglich wird das erst durch das Zusammenspiel aus Dämmung, Energieträger und Lüftung.

Um ein Haus energieeffizient zu sanieren beziehungsweise zu bauen, müssen deshalb folgende Punkte befolgt werden:
  • Dämmung der Fassade, der höchsten Gebäude- und der Kellerdecke sowie des Daches
  • Einbau von Fenstern und Türen mit mindestens doppelter, besser drei- oder vierfach Verglasung
  • Installation von zentralen bzw. dezentralen Lüftungssystemen mit Wärmerückgewinnung und/oder Abluftwärmenutzung
  • Nutzung neuer Heizsysteme (Wärmepumpen) 
  • Installation einer Solarthermie zur Erzeugung von warmem Wasser und Unterstützung der Heizung
  • Strom aus nicht fossilen Energieträgern, z.B. Montage von Photovoltaikanlagen zur Erzeugung von Solarstrom
 

Möglichkeiten zur Förderung von energetischen Sanierungs- und Bauvorhaben

Möchten Sie Ihr Haus energetisch sanieren, können Sie auf verschiedene Fördermittel zurückgreifen. 
Eine Möglichkeit bietet das Programm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Nachdem die Fördermittel der KfW wegen des hohen Andrangs kurzfristig zum 24. Januar 2022 ausgesetzt wurden, hat die Bundesregierung nun neue Fördergelder bewilligt. Deshalb können seit dem 22. Februar wieder neue Anträge gestellt werden. Die bisherigen Rahmenbedingungen gelten weiterhin. Sanierungen können mit einem Zuschuss von bis zu 75.000 Euro pro Wohneinheit oder mit niedrig verzinsten Krediten von bis zu 150.000 Euro pro Wohneinheit gefördert werden. 
Für Neubauten soll es ebenfalls weitere Förderprogramme geben, diese werden jedoch noch innerhalb der Bundesregierung abgestimmt.

Sollen nur einzelne Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz getroffen werden, wie der Austausch der Heizanlage, können außerdem Fördermittel des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) oder des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWi) beantragt werden.
Zusätzlich erhalten Eigentümer von energetisch sanierten Häusern Steuerermäßigungen von bis zu 20 Prozent der Sanierungskosten pro Wohneinheit (maximal 40.000 Euro).
 

Energieeffiziente Sanierungen reduzieren Versicherungsbeiträge

Wer sein Haus energetisch kernsaniert, profitiert nicht nur von geringeren Energiekosten, Steuerbegünstigungen und einer Steigerung des Immobilienwerts, sondern kann sich auch über günstige Versicherungsbeiträge freuen. Mit den Sanierungsmaßnahmen wird das biologische Alter des Gebäudes beeinflusst, sodass das Risiko für Schäden am und im Haus minimiert wird und die Prämie der Wohngebäudeversicherung je nach Tarif um bis zu 50 Prozent sinkt.

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