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Blitz-Bilanz 2016: Weniger, aber teurere Blitzschäden

München, 24.8.2017 | 11:12 | kro

Die Zahl der versicherten Schäden durch Blitzeinschläge ist im vergangenen Jahr in der Bundesrepublik zurückgegangen. Das teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Donnerstag mit.

Blitz trifft EuromünzenBlitzschäden sind teurer geworden.
Demnach wurden den deutschen Wohngebäude- und Hausratversicherern im Jahr 2016 rund 300.000 durch Blitze verursachte Schäden gemeldet. Im Vorjahr waren es noch 50.000 mehr.

Die Versicherer zahlten im vergangenen Jahr insgesamt 210 Millionen Euro für Blitz- und Überspannungsschäden – 2015 waren es noch 240 Millionen Euro. Jedoch stiegen die durchschnittlichen Kosten pro Schaden auf die Rekordsumme von 700 Euro an.

Als Grund dafür nennt der GDV, dass mittlerweile fast die Hälfte der Blitz- und Überspannungsschäden an Gebäuden registriert wird und diese Schäden höher ausfallen als Hausratschäden. Das liege vermutlich an der zunehmend genutzten Gebäudetechnik – etwa Heizungs- oder Jalousien-Steuerungen –, die auch über die Wohngebäudeversicherung abgedeckt sei.
 

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