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Strompreisrekord in Deutschland


Die Strompreise befinden sich aktuell auf einem Rekordhoch, kurzfristig ist nicht mit einer Entspannung zu rechnen.

Die Gründe für diesen starken Anstieg sind vielfältig:

  1. Der Energieverbrauch ist im Zuge der weltweiten wirtschaftlichen Erholung stark gestiegen.

  2. Mit der steigender Nachfrage zogen Großhandelspreise für Öl, Gas und Kohle deutlich an, welche zur Stromerzeugung notwendig sind.

  3. Hinzu kommen erhöhte CO2-Abgaben, welche auf diese Energieträger fällig werden.

  4. In Folge bewegt sich der Börsenstrompreis auf einem Rekordniveau (+ 323 % im Vergleich zum November 2020).

  5. Viele Stromanbieter geben diese Kosten an die Verbraucher weiter (Ø +12,9 % in der Grundversorgung).

Weitere Informationen zu den Rekordpreisen bei Strom finden sie hier.

Sollten Sie eine Strompreiserhöhung erhalten, können Sie von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und den Anbieter wechseln. Vergleichen Sie jetzt Stromtarife und schützen Sie sich mit einer Preisgarantie vor weiter steigenden Strompreisen: Von CHECK24 empfohlene Tarife haben immer eine Preisgarantie von mindestens 12 Monaten.


Sollten Sie sich nach der Preiserhöhung eines Alternativanbieters für die lokale Grundversorgung entscheiden, müssen Sie nach dem Gebrauch des Sonderkündigungsrechts nichts weiter unternehmen – Ihr Grundversorger meldet sich automatisch bei Ihnen. Beachten Sie, dass Grundversorgungstarife in der Regel keine Preisgarantie bieten und Preise kurzfristig angepasst werden können.

Wie gut ist Ökostrom von den Stadtwerken?

30.07.2019

Immer mehr Menschen ist bewusst, dass sich der Umwelt zuliebe etwas ändern muss. Laut Umweltbundesamt wurden im letzten Jahr dennoch fast 500 Gramm CO₂ für jede Kilowattstunde Strom ausgestoßen. Einen großen Beitrag gegen den Klimawandel könnte der Wechsel zu erneuerbaren Energiequellen leisten. Mittlerweile ist dieser Wechsel zu Ökostromanbietern kaum teurer und grüner Strom wird sogar von regionalen Stadtwerken angeboten. Doch lohnt sich dieser Schritt zum lokalen Ökostrom wirklich? Wir sind dieser Frage nachgegangen.

Was ist grüner Strom überhaupt?

Grüner Strom, Ökostrom, Naturstrom: Es gibt viele Bezeichnungen, mit denen Stromanbieter ihr Produkt werbefördernd anpreisen. Dabei ist Ökostrom allerdings keine klar definierte oder gar geschützte Bezeichnung. Laut des Bundesverband Erneuerbare Energie sollte mindestens die Hälfte des Stroms aus regenerativen Quellen stammen. Darunter wird zumeist Wind- und Solarenergie verstanden, oftmals auch Energie aus nachwachsenden Rohstoffen, Wasserkraft und Erdwärme. Es existieren Ökostromzertifikate, um Sie besser über die Herkunft Ihres Stromes aufzuklären.

Ökostrom vom lokalen Stadtwerk?

Neben großen Stromanbietern wie Greenplanet Energy, Lichtblick oder e wie einfach bieten mittlerweile auch immer mehr regionale Stadtwerke Ökostrom an. Generell gilt: Wenn Sie einen Ökostrom-Tarif abgeschlossen haben, heißt das nicht, dass Ihr Strom tatsächlich nur aus erneuerbaren Energien stammt. Im Stromnetz fließt Strom aus allen Quellen zusammen, ähnlich einem See mit mehreren Zuflüssen. Jedoch steigt langfristig gesehen die Anzahl der Zulieferer von erneuerbaren Energien, wenn Sie sich für Ökostrom entscheiden. Somit leisten Sie einen großen Beitrag zur allmählichen Veränderung des gesamten Stromnetzes. Der Kauf vom regionalen Anbieter kann auch zum Ausbau erneuerbarer Energien in Ihrer Region führen.

Welche Stadtwerke bieten guten Ökostrom an?

Fast alle lokalen Stromanbieter haben die Bedeutung von Ökostrom verstanden. So haben Sie mittlerweile fast immer die Möglichkeit, bei Ihrem regionalen Stromanbieter einen Ökostrom-Tarif zu wählen. In einer Untersuchung von Utopia 2015 waren 12 Stadtwerke der größten Ballungsräume im Test. Dabei stand vor allem im Vordergrund, wie gut das Ökostrom-Angebot der Stadtwerke überhaupt aufgestellt ist. Fazit: 2015 konnten gerade einmal drei Stadtwerke mit guten bzw. sehr guten Leistungen punkten: Hamburg Energie, Stadtwerke Stuttgart sowie die Stadtwerke München. Aktuell finden Sie auf den meisten anderen Websites der Stadtwerke immerhin transparente Antworten auf die Herkunft des Stromes, Zertifizierungen, sowie auf ihre Investition in die regionale Nachhaltigkeit. Denn der größte Teil des deutschen Ökostroms stammt aus dem Ausland.

Wie gut ist das Angebot bisher?

In der Befragung von 2015 kritisierte Utopia, dass selbst bei einer reinen Ökostrom-Verwendung viele Anbieter noch stark in konventionelle Energie investieren. Aktuell sind sich viele Stadtwerke auch der Kritik der vergangenen Jahre über eine fehlende regionale Förderung bewusst. So bietet beispielsweise Tübingen mit TüStrom Bluegreen einen Tarif an, dessen Energie zu 100 Prozent aus größtenteils regionaler Wasserkraft kommt. Was sich durch die lokalen Kraftwerke noch nicht leisten lässt, wird nicht etwa aus Skandinavien, sondern dem Alpenraum bezogen. Auch beim Münchner Ökostrom-Tarif fließen 1,53 Cent pro kWh in den Neubau von eigenen Anlagen aus erneuerbaren Energien. Andere Anbieter geben sich weniger transparent. So betont Karlsruhe die zertifizierte, hundertprozentige Herkunft der Energie aus Wasserkraft, gibt aber nicht an, aus welchen Ländern diese bezogen wird. Das Lokalengagement beschränkt sich auf das werbewirksame Pflanzen von Bäumen. Anbieter wie die Stadtwerke Hildesheim geben zwar an, durch ihren Ökostrom regionales Engagement wie Photovoltaikanlagen zu fördern, das Ausmaß dieser Förderung bleibt jedoch unbekannt.

Fazit: Ökostrom der lokalen Stadtwerke oder doch der alternative Ökostromanbieter?

Ökostrom-Angebote, deren nachhaltige Herkunft zertifiziert ist, sind mittlerweile weit verbreitet. Die Transparenz und die Investition in die Nachhaltigkeit der deutschen Energieproduktion lassen bei vielen Stadtwerken jedoch noch zu wünschen übrig. Wenn Sie die Energiewende unterstützen möchten, sollten Sie daher genau hinsehen und sich gegebenenfalls auch persönlich informieren, wie oftmals schwammig beschriebenes „lokales Engagement für den Umweltschutz“ praktisch aussieht. Grundsätzlich leisten Sie mit dem Bezug von Ökostrom aus Stadtwerken jedoch nicht nur einen Beitrag zur regionalen Infrastruktur, sondern meist auch zur Förderung der nachhaltigen Stromproduktion im eigenen Land.

Der Ökostrom Tarifrechner gibt einen Überblick über die verfügbaren Angebote und berechnet die Ersparnis zur Grundversorgung. In den Einstellungen haben Sie die Möglichkeit sich auch nachhaltige Ökostromtarife anzeigen zu lassen: Klicken Sie dazu im Vergleich einfach auf "nur Ökostrom: ja" an. Dann werden ausschließlich zertifizierte Strom- bzw. Gastarife angezeigt deren Anbieter nachweisen kann, dass er in signifikantem Umfang in die lokale Ökoenergieproduktion investiert.


CHECK24 Energieexpertin Sara Hofmann Sara Hofmann
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