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Wie gehe ich im Schadensfall vor?

Der erste Kontakt:
Wenn es zu einem Streitfall und damit zu einem Schadensfall im Rahmen der Rechtsschutzversicherung kommt, sollten Sie sich zuerst telefonisch bei Ihrem Versicherer beraten lassen. Die meisten Anbieter haben eine mit Experten besetzte kostenfreie Hotline.

In diesem ersten Gespräch schildern Sie den Schadensfall und informieren sich über die weiteren Schritte. Ihr Versicherer kann Ihnen einen Anwalt empfehlen, an den Sie sich im Anschluss an das Gespräch wenden können. Die Vorteile: Das Versicherungsunternehmen kennt den Anwalt und kann ihn daher empfehlen. Auf der anderen Seite ist der Anwalt mit den Modalitäten des Rechtsschutzversicherers – etwa bei der Honorarabrechnung - vertraut. Nichtsdestotrotz können Sie sich aber auch selbst einen geeigneten Anwalt suchen.

Die Schadensmeldung:
Sie können selbstverständlich aber auch einen eigenen Anwalt zu Rate ziehen und mit Ihrem Fall betrauen. Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Schadensmeldung. Sie muss vollständig und wahrheitsgemäß sein und dem Versicherer schriftlich zugehen. Dies kann auch Ihr Rechtsbeistand für Sie übernehmen. 

Die Deckungszusage:
Vor dem Verfahren ist eine Deckungszusage Ihres Versicherers erforderlich. Erst wenn sie vorliegt übernimmt die Rechtsschutzversicherung die Kosten des Rechtsstreits sicher. Generell sind Sie im gesamten Schadensfall verpflichtet, alle Fristen einzuhalten. Unerwartete Kosten während des Verfahrens müssen mit dem Versicherer abgeklärt werden. Doch darum kümmert sich in der Regel der Anwalt.

Die Wartezeit:
Grundsätzlich haben Sie nach Abschluss einer Rechtsschutzversicherung eine dreimonatige Wartezeit. Diese Wartezeit gilt nicht bei unvorhersehbaren Streitigkeiten (beispielsweise im Schadenersatz-Rechtsschutz, Disziplinar- und Standesrechtsschutz, Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz, im  Strafrechtsschutz und bei der Interessenwahrnehmung bei Kauf- und Leasingverträgen über ein neues Fahrzeug sowie beim Beratungs-Rechtsschutz im Familien- und Erbrecht), sowie beim Wechsel der Versicherung.

Es darf keine Unterbrechung der Versicherungszeit vorliegen. Der Versicherungsschutz tritt dann im Schadensfall sofort ein. Rückwirkend kann eine Rechtsschutzversicherung nicht beansprucht werden.

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