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Zahlen der Krankenkassen: Pflegeversicherung verbucht Defizit von 3,6 Milliarden

München, 11.3.2019 | 11:40 | mst

Im vergangenen Jahr hat die Pflegeversicherung ein Milliarden-Defizit eingefahren. Die Rücklagen sind auf 3,4 Milliarden Euro zusammengeschmolzen. Der SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach fordert eine Bürgerversicherung.

Ältere Frau im Rollstuhl mit Altenpflegerin im BadDie Kosten der Pflegeversicherung steigen - es gibt immer mehr pflegebedürftige Menschen.
Die gesetzliche Pflegeversicherung hat 2018 ein Minus von rund 3,55 Milliarden Euro verbucht. Das geht aus aktuellen Zahlen des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherung hervor, über die der Tagesspiegel berichtet.
 
Demnach zahlt die Pflegeversicherung immer mehr Leistungen für immer mehr Pflegebedürftige. Die Rücklagen der Pflegeversicherung sind auf 3,4 Milliarden Euro zurückgegangen. Ohne die jüngste Beitragserhöhung hätte man jetzt ein erhebliches finanzielles Problem, sagte der Vorstand des GKV-Spitzenverbands, Gernot Kiefer, der Zeitung.
 
Zum Jahresanfang wurde der Beitragssatz der gesetzlichen Pflegeversicherung von 2,55 auf 3,05 Prozent erhöht. Kinderlose zahlen einen Zuschlag in Höhe von 0,25 Prozentpunkten.
 
Dank der Beitragserhöhung sollen die Rücklagen in diesem Jahr wieder ansteigen. Wenn die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt anhalte, könne man den Beitragssatz dann wohl bis 2021 stabil halten, sagte Kiefer weiter.

Lauterbach fordert Bürgerversicherung

„Wir verbessern Qualität und Bezahlung in der Pflege und jedes Jahr gibt es bis zu 100.000 Menschen zusätzliche Pflegefälle“, kommentierte der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach das Defizit auf Twitter. Die Kosten würden daher jahrzehntelang stark steigen. „Das geht nur mit Vollkaskovariante und Bürgerversicherung, mit Beamten und Reichen“, schrieb Lauterbach.

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