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Private Vorsorge: Immer mehr schließen Pflegezusatzversicherung ab

München, 5.1.2018 | 09:33 | are

Innerhalb von fünf Jahren ist die Zahl der Pflegezusatzversicherungen um 61 Prozent gestiegen. Aktuell gibt es über 3,5 Millionen solcher Versicherungsverträge. Das geht aus aktuellen Zahlen des Verbands der Privaten Krankenversicherung (PKV) hervor. 

Ein älteres Ehepaar sitzt auf dem Sofa und kümmert sich um Papierkram.Rund 3,5 Millionen Deutsche haben eine Pflegezusatzversicherung.
Demnach hatten Ende 2012 noch knapp 2,2 Millionen Deutsche eine Pflegezusatzversicherung abgeschlossen. Heute sind es zusammen mit der staatlich geförderten Pflegezusatzversicherung, dem sogenannten Pflege-Bahr, bereits mehr als 3,5 Millionen Versicherungsverträge.

Pflege-Bahr-Versicherungen kamen dabei Ende September 2017 auf einen Bestand von über 800.000 Verträgen. Nicht geförderte Pflegezusatzversicherungen machten 2,7 Millionen Verträge aus.
 

PKV-Verband: Bewusstsein für private Vorsorge wächst

Der PKV-Verband geht davon aus, dass vor allem mit der Einführung des Pflege-Bahr im Jahr 2013 das Bewusstsein in Deutschland gewachsen ist, dass man für den Pflegefall auch privat vorsorgen sollte.

Tatsächlich reicht die gesetzliche Pflegeversicherung allein für eine Versorgung im Pflegefall nicht aus. Sollte einmal eine Unterbringung in einem Pflegeheim nötig sein, muss man als Bewohner im Schnitt 1.700 Euro monatlich zuzahlen.

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