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Pflegenotstand: 40.000 Stellen in der Pflege blieben im vergangenen Jahr unbesetzt

München, 8.1.2019 | 14:10 | whe

Trotz erheblicher Bemühungen hat sich der Fachkräftemangel in der Pflege im vergangenen Jahr weiter verschärft: Knapp 40.000 Pflegestellen blieben 2018 unbesetzt. Das geht aus aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit hervor, berichtet das Handelsblatt.

Krankenpflegerin pflegt einen Patienten im Krankenhaus.Viele Stellen in der Alten- und Krankenpflege blieben auch im Jahr 2018 unbesetzt.
Damit hat sich die Situation in der Pflege im Vergleich zum Vorjahr erneut verschlechtert. Während es 2017 rund 23.000 offene Stellen in der Altenpflege gab, waren es 2018 bereits mehr als 23.800. Auch in der Krankenpflege ist ein Anstieg der nicht besetzten Stellen auf 15.700 zu verzeichnen (2017: 14.700).
 
Die Altenpflege ist vom Fachkräftemangel besonders stark betroffen. Denn obwohl im vergangenen Jahr rund 20.000 neue sozialversicherungspflichtige Stellen geschaffen wurden, reicht die Anzahl der Pflegekräfte nicht aus. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht den Grund im demografischen Wandel der Gesellschaft. "Der Bedarf unserer älter werdenden Gesellschaft steigt stärker als die Zahl der Pflegekräfte," kommentierte Spahn die aktuellen Entwicklungen laut dem Handelsblatt.
 

Spahn kündigt Maßnahmen gegen den Personalmangel an

Um dem Pflegenotstand entgegenzuwirken, hat Spahn konkrete Maßnahmen angekündigt, um den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten. Bereits im November 2018 wurde das Pflegepersonalstärkungsgesetz beschlossen, welches 13.000 neue Stellen in der Altenpflege schaffen soll.
 
Zukünftige Maßnahmen sollen zudem eine bessere Entlohnung der Pflegekräfte, eine Entlastung durch Digitalisierung sowie eine generelle Verbesserung der Arbeitsbedingungen umfassen.

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