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Beitrag Pflegeversicherung: Pflegebeitrag soll um 0,3 Prozentpunkte steigen

München, 13.6.2018 | 14:49 | mst

Verbraucher müssen sich auf höhere Beiträge zur gesetzlichen Pflegeversicherung einstellen. Der Beitrag soll ab 1. Januar 2019 um 0,3 Prozentpunkte steigen.
 

Frau betreut Senior im Rollstuhl.Die Kosten für die Pflege älterer Menschen sind zuletzt deutlich angestiegen.
Der Beitrag zur gesetzlichen Pflegeversicherung soll im nächsten Jahr um 0,3 Prozentpunkte steigen. Das hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Mittwoch in Berlin angekündigt.
 
Damit würde der Beitragssatz ab dem 1. Januar 2019 auf insgesamt 2,85 Prozent des Bruttoeinkommens steigen. Kinderlose müssen zudem einen Beitragszuschlag von 0,25 Prozentpunkten zahlen. Bei Arbeitnehmern übernimmt der Arbeitgeber die Hälfte des Beitrags, allerdings nicht den Zuschlag für Kinderlose.
 

Spahn: Beitrag kann bis 2022 stabil bleiben

Mit der Erhöhung könnte der Beitrag zur Pflegeversicherung bis 2022 stabil bleiben, sagte Spahn. Ohne die Anhebung würde sich das Defizit in den kommenden Jahren jedoch erhöhen.
 
Das vergangene Jahr hatte die gesetzliche Pflegeversicherung mit einem Minus von 2,4 Milliarden Euro abgeschlossen. Die Ausgaben waren 2017 um rund 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Der Grund dafür war vor allem die Pflegereform, nach der deutlich mehr Menschen Anspruch auf Leistungen von den Pflegekassen haben. Auch die Krankenkassen hatten bereits gefordert, den Beitrag zur Pflegeversicherung anzuheben, um das Personal in der Pflege besser bezahlen zu können.

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