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Zahnreport: Viele Füllungen beim Zahnarzt halten nicht lange

München, 14.4.2015 | 15:17 | mst

Fast jeder dritte Zahn muss nach einer Füllung innerhalb von vier Jahren erneut behandelt werden. Das zeigt der am Dienstag vorgestellte Barmer GEK Zahnreport 2015, für den die Kasse 17 Millionen Zahnbehandlungen der Jahre 2010 bis 2013 ausgewertet hat. Demnach hält eine Füllung im Schnitt zwischen 8,7 und 10,5 Jahren.

Patientin bei einer ZahnarztbehandlungNach einer Füllung muss fast jeder dritte Zahn innerhalb von vier Jahren erneut behandelt werden.
Zudem zeigt der Zahnreport deutliche Unterschiede bei den Zahnbehandlungen in den einzelnen Bundesländern. So fertigen Zahnmediziner in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen mehr als doppelt so viele großflächige Füllungen an als Kronen oder Teilkronen. Ihre Kollegen in den Stadtstaaten Hamburg, Bremen und Berlin setzen hingegen eher auf Kronen: Hier kommt im Durchschnitt weniger als eine Füllung auf eine Krone.
 
Studienautor Michael Walter, Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik an der TU Dresden, sieht den Grund hierfür in den niedrigeren Einkommen in den neuen Bundesländern. Hier würden vermehrt Füllungen eingesetzt, da Versicherte diese auch ohne eigene Zuzahlung erhielten. Die Barmer beklagt, dass den Kassen keine Daten zu den verwendeten Materialien und der jeweiligen Füllungsart vorliegen würden. Zudem erfahre die Krankenkasse nichts von Leistungen, die der Zahnarzt im Zuge der Mehrkostenregelung privat mit einem Patienten abrechne. Die Barmer fordert daher mehr Transparenz von den Zahnärzten und genauere Angaben zu jeder Behandlung.
 
Laut dem Zahnreport ging im Jahr 2013 nur jeder zweite Versicherte regelmäßig zur Zahnvorsorge. In Thüringen ist die Bereitschaft zur Prophylaxe mit 63 Prozent besonders hoch, während Bremen mit 45 Prozent das Schlusslicht ist. Rund 260.000 Versicherte erhielten darüber hinaus keinen erhöhten Zuschuss bei Zahnersatz, da sie kein lückenlos geführtes Bonusheft vorweisen konnten. Allein die Versicherten der Barmer würden damit jährlich rund 20 Millionen Euro an möglichen Bonusleistungen verschenken, teilte die Kasse mit.
 
Insgesamt gab die Barmer im Jahr 2013 für jeden Versicherten im Schnitt rund 155 Euro aus. Am höchsten waren die Ausgaben in Sachsen-Anhalt mit 171 Euro, am niedrigsten in Rheinland-Pfalz mit knapp 141 Euro.

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