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Interview zum Tag der Zahngesundheit: Karies bei Kindern geht zurück

München, 25.9.2015 | 08:00 | mst

Am 25. September ist der Tag der Zahngesundheit. Diesen Gesundheitstag gibt es jetzt seit 25 Jahren. Hat sich die Zahngesundheit im letzten Vierteljahrhundert geändert? Und worauf sollte man bei der täglichen Pflege der Zähne achten? CHECK24 hat den Experten Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative Prodente, befragt.
 

Dirk Kropp, Geschäftsführer von ProdenteDirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative Prodente.

CHECK24: Welche Zahnkrankheiten waren vor 25 Jahren am häufigsten?

Kropp: Das hing und hängt auch heute vom Alter ab. Karies ist und bleibt die häufigste Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen. Ab dem 40. Lebensjahr ist die Hauptursache für verlorene Zähne eine Parodontitis.
 

CHECK24: An welchen Zahnkrankheiten leiden die Deutschen heute?

Kropp: Aufgrund vielfältiger vorbeugender Maßnahmen geht seit einigen Jahren die Karies bei Kindern und Jugendlichen langsam zurück. Denn da die Ursachen bekannt sind, gibt es heute drei wirksame Säulen zur Kariesvorbeugung: regelmäßige gründliche Zahnpflege, vollwertige Ernährung und der Einsatz von Fluoriden in Form von Zahnpasten, Mundspülungen und Spezialgelees. Aber auch die Senioren behalten bis ins hohe Alter immer mehr ihrer eigenen Zähne.
 

CHECK24: Was sind Ihre Tipps für eine gute Zahnpflege?

Kropp: Morgens und abends sollte das Zähneputzen mindestens zwei Minuten dauern und systematisch alle Zähne abdecken. Um das richtige Zeitgefühl beim Zähneputzen herzustellen, empfiehlt es sich, auf eine sogenannte Zahnputzuhr zurückzugreifen.
 
Wichtig ist eine horizontale Putzbewegung, bei der die Zähne vom Zahnfleisch zur Zahnkrone in einem Winkel von circa 45 Grad zum Zahn gereinigt werden (von Rot nach Weiß). Um keine Stelle zu übersehen, ist eine gewisse Systematik sinnvoll: erst die Kauflächen, dann die Außen- und zum Schluss die Innenflächen. Übermäßiger Druck ist bei der richtigen Technik nicht nötig.
 

CHECK24: Ab welchem Alter sollten Kinder mit der Zahnpflege beginnen?

Kropp: Bereits mit dem Durchbruch der ersten Zähne kommt die erste Kinderzahnbürste zum Einsatz. Achten Sie darauf, dass die Borsten weich sind. Nehmen Sie sich für das Putzen der Zähne Zeit und richten Sie es als festes Morgen- und Abendritual ein. Bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr sollte einmal täglich ein Hauch von fluoridierter Kinderzahnpasta verwendet werden.
 

CHECK24: Und wann sollten Kinder zum ersten Mal zum Zahnarzt gehen?

Kropp: Zahnärzte empfehlen schon für Babys regelmäßige halbjährliche Vorsorgeuntersuchungen. Wichtige Termine liegen im sechsten bis achten Lebensmonat nach dem Durchbruch der ersten Milchzähne, im 16. bis 18. Monat nach dem Durchbruch der ersten Milchbackenzähne und im 30. Monat, nachdem das Milchgebiss komplett ist. Ziel der frühen zahnärztlichen Kontrolltermine ist vor allem, dass Ihr Kind mit dem Besuch beim Zahnarzt vertraut wird und eine angstfreie Beziehung zu ihm entwickelt.        
      

CHECK24: Wie sieht es mit der professionellen Zahnreinigung aus: Ist diese für jeden zu empfehlen oder nur bei bestimmten Vorerkrankungen?

Kropp: Die professionelle Zahnreinigung, kurz PZR, ist grundsätzlich für jeden Erwachsenen sinnvoll. Sie ist fast schmerzfrei, säubert gründlich und beugt vor. Daher sollten auch gesunde Patienten oder Patienten mit einem niedrigen Risiko für Karies- oder Parodontalerkrankungen ein- bis zweimal pro Jahr eine PZR durchführen lassen. Für Patienten mit größerem Risiko können mehr Termine pro Jahr sinnvoll sein.
 
 
Über Prodente
Prodente ist eine Initiative von fünf Verbänden aus den Bereichen Zahnmedizin und Zahntechnik. Hierzu zählen unter anderem die Bundeszahnärztekammer, der Verband der Deutschen Dentalindustrie sowie der Verband Deutscher Zahntechnikerinnungen.
 
 

Tipp: Was Sie bei der Zahnpflege Ihrer kleinen Kinder beachten sollten, erfahren Sie in unserem Ratgeber „Zahnpflege bei Kleinkindern“.

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