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Angst vor dem Zahnarzt: Fünf Tipps gegen Zahnarztangst

München, 6.3.2018 | 07:30 | are

Der nächste Zahnarzttermin rückt näher und Sie bekommen ein mulmiges Gefühl? Sagen den Termin vielleicht kurzfristig doch noch ab? Viele Menschen haben Angst vor dem Zahnarzt: Wir verraten fünf Tipps, was man dagegen tun kann.

Eine Patientin fürchtet sich vor der Zahnbehandlung.Rund jeder vierte Deutsche hat große Angst vor dem Zahnarzt.
Ob es nun am typischen Geruch, dem Geräusch des Bohrers oder der Ungewissheit vor der Behandlung liegt – viele Deutsche bekommen schon beim Betreten der Zahnarztpraxis ein beklemmendes Gefühl. Richtigen psychischen Stress beim Gang zum Zahnarzt verspürt rund jeder vierte Erwachsene. Bei rund vier Prozent steigert sich das Ganze sogar zur Panik – sie können vor lauter Angst überhaupt nicht mehr zum Zahnarzt gehen.

Dabei ist eine entspannte Zahnarztbehandlung durchaus möglich. Welche Maßnahmen gegen eine Zahnarztangst helfen können, haben wir zusammengefasst.
 

Ablenkung und Entspannung

Gegen Nervosität beim Zahnarzt hilft Ablenkung. Wer sich intensiv auf etwas anderes konzentriert, denkt weniger über die bevorstehende Behandlung nach. Angstpatienten können etwa eine vertraute Person mit zu ihrem Arzttermin nehmen, die sie in ein Gespräch verwickelt oder einfach nur Beistand leistet.

Ablenkung ist auch mit Musik möglich. Viele Ärzte bieten Behandlungen mit entspannender Musik über Kopfhörer oder dem Zeigen eines Films an. Ist das nicht möglich, kann man sich die passende Playlist selbst auf das Handy laden. Gerade für Patienten, die sich durch die Geräusche in der Zahnarztpraxis gestresst fühlen, ist das eine gute Lösung.

Auch Entspannungsübungen, etwa autogenes Training oder progressive Muskelentspannung, können hilfreich sein. Solche Übungen können sowohl im Vorfeld des Termins als auch während der Behandlung durchgeführt werden.
 

Ausführliche Informationen

Wem vor allem die Ungewissheit Angst macht, sollte das Gespräch mit dem Zahnarzt suchen und offen über seine Befürchtungen reden. Viele Ängste können bereits durch ausführliche Informationen über die bevorstehende Behandlung aus dem Weg geräumt werden. Auch wenn während der Behandlung Nachfragen auftauchen, wird ein guter Zahnarzt innehalten und diese beantworten.

Es sollte außerdem jedem bewusst sein, dass dank Lokalanästhesie und moderner Techniken Behandlungen beim Zahnarzt größtenteils schmerzfrei verlaufen. Die Vorstellung von metzgerähnlichen Zahnärzten, die Zähne ohne Betäubung und mit einer riesigen Zange einfach herausziehen, gehört tief in die Märchenkiste.
 

Spezialisierter Zahnarzt für Angstpatienten

Wer sich nicht überwinden kann, zu einem normalen Zahnarzt zu gehen, kann im Internet nach einem spezialisierten Zahnarzt für Angstpatienten suchen. Diese gibt es mittlerweile in jeder größeren Stadt. Sie gehen besonders sensibel auf ihre Patienten ein und schaffen zunächst eine entspannte Atmosphäre, bevor sie überhaupt das erste Mal in den Mund schauen.

In einem ersten Termin wird bei solchen Ärzten – oft in einem separaten Raum ohne medizinische Gerätschaften – ausführlich beraten und eine Vertrauensbasis geschaffen. Erst wenn der Patient soweit ist, beginnt die eigentliche Behandlung. Allgemein wird bei solchen Zahnärzten darauf geachtet, unnötige Wartezeiten für Angstpatienten zu vermeiden.
 

Behandlung mit Lachgas oder unter Vollnarkose

Spezielle Zahnärzte für Angstpatienten und auch viele reguläre Zahnärzte bieten oft Behandlungen unter Vollnarkose oder im Dämmerschlaf an. Gerade für Patienten mit einer ausgeprägten Zahnarztangst, die sich besonders vor Schmerzen, einem Würgereiz oder dem Bohrer fürchten, kann dies eine Alternative zu einer normalen Behandlung sein.

Mittlerweile bieten auch einige deutsche Zahnärzte eine Betäubung mit Lachgas an. In anderen Ländern wie etwa den USA werden Behandlungen mit Lachgas routinemäßig durchgeführt – es wirkt sowohl schmerzstillend als auch beruhigend.

Patienten mit einer weniger starken Zahnarztangst sollten sich allerdings genau überlegen, ob es nicht auch ohne solche Mittel geht. Diese bergen auch Risiken und sind nicht für jedermann geeignet. Darüber hinaus übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für solche speziellen Behandlungsmethoden in der Regel nicht.
 

Hypnose

Patienten, für die eine Vollnarkose oder Lachgas nicht in Frage kommen, können sich auch unter Hypnose behandeln lassen. Wie Wissenschaftler des Universitätsklinikums Jena herausgefunden haben, wirkt Hypnose gut gegen eine leichte bis mittlere Angst auf dem Zahnarztstuhl.

Wer sich nun eine Bühnenshow vorstellt, bei der sich hypnotisierte Zuschauer zum Affen machen, liegt natürlich weit weg von der Realität in der Zahnarztpraxis. Bei der zahnmedizinischen Hypnose soll ein Trancezustand hervorgerufen werden, in welchem die Gedanken von der Behandlung abschweifen und sich der Patient möglichst entspannt.

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