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Fahrerflucht

Die Fahrerflucht wird auch Unfallflucht genannt. Juristisch wird das Verkehrsdelikt als unerlaubtes Entfernen vom Unfallort bezeichnet (§ 142 Strafgesetzbuch).

Nach einem Verkehrsunfall muss der Verursacher an Ort und Stelle bleiben. Das gilt auch bei einem harmlosen Parkrempler.

Unfallverursacher müssen ihrer Aufklärungspflicht nachkommen. Das bedeutet, unverzüglich den Geschädigten persönlich sowie die Polizei zu verständigen.

Es reicht nicht aus, einen Zettel mit seinen Daten an die Windschutzscheibe des geschädigten Autos zu klemmen!

Deshalb gelten die folgenden Verhaltensregeln:

  • sofort anhalten
  • ist der geschädigte Halter nicht da – warten (mindestens eine halbe Stunde)
  • Polizei informieren 

Verlassen des Unfallortes erlaubt

  • für die Schadensmeldung bei der nächsten Polizeistelle
  • bei Verletzungen im Rahmen der Eigenversorgung und bei der Versorgung anderer Verletzter
  • für die Beseitigung einer Gefahrenquelle
  • wenn nur das eigene Auto beim Unfall beschädigt wurde

Strafen bei Fahrerflucht

Mögliche Konsequenzen (abhängig von der Schwere des Verstoßes und der Reaktion des Verursachers):

  • Bußgeld
  • Punkte in Flensburg
  • Fahrverbot
  • Entzug der Fahrerlaubnis bis zu sieben Jahre
  • Gefängnisstrafe 

Fahrerflucht und Kfz-Versicherungsschutz

Kann der Verursacher einer Fahrerflucht nicht ermittelt werden, ersetzt eine vorhandene Kfz-Vollkasko die Schäden des Opfers.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.