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Hundesteuer

Während viele Nachbarländer die Hundesteuer bereits abgeschafft haben, wird sie in Deutschland vielerorts nach wie vor erhoben. Die genauen Bedingungen legt die einzelne Kommune fest.

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Die Einnahmen aus der Hundesteuer werden entgegen der weitverbreiteten Meinung nicht für die Reinigung von Hinterlassenschaften der Vierbeiner, sondern für andere kommunale Zwecke verwendet.

Kriterien für die Besteuerung

Wie hoch die Steuer für Hundehalter ausfällt, hängt von der Hundesteuersatzung der jeweiligen Gemeinde ab. Entscheidend für die Besteuerung ist unter anderem, wie viele Hunde ein Halter besitzt – der zweite oder dritte Hund im Haushalt ist oftmals teurer als der erste. Auch die Hunderasse kann eine Rolle spielen.

Für als ungefährlich geltende Rassen werden in der Regel maximal 200 Euro jährlich erhoben. Bei Kampfhunden kann der Steuersatz dagegen bis zu 1.000 Euro betragen. Halter von Helferhunden – wie etwa Blindenhunde, Rettungshunde und Therapiehunde – müssen dagegen meist nur eine ermäßigte oder überhaupt keine Steuer entrichten. Die Steuerbefreiung gilt auch für Wach- und Diensthunde.

Wer einen Hund aus dem Tierheim bei sich aufnimmt, muss in vielen Gemeinden zunächst – zwischen einem halben Jahr und drei Jahren – ebenfalls keine Steuer zahlen. Auch Hundebesitzer, die einen Hundeführerschein erworben haben, können von Steuerermäßigungen profitieren.

Wichtig: Wer seinen Hund nicht anmeldet, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Dies kann ein Bußgeld von bis zu 10.000 Euro nach sich ziehen.

Steuermarke ist Pflicht

Hunde müssen in der Öffentlichkeit eine Hundesteuermarke am Halsband tragen.

Manche Ämter schicken die Hundemarke nach der Anmeldung direkt mit dem Steuerbescheid mit, bei anderen muss der Halter diese abholen.

 

 

Tipp: Achten Sie bei einem Umzug darauf, dass sich die Höhe der zu entrichtenden Hundesteuer ändern kann. Bei Fragen zur Hundesteuer hilft Ihnen die zuständige Stadt- oder Gemeindeverwaltung an Ihrem (neuen) Wohnort weiter.

Ziehen Sie zusammen mit Ihrem geliebten Vierbeiner um, sollten Sie nicht vergessen, ihn bei der alten Gemeinde von der Hundesteuer abzumelden und am neuen Wohnort wieder anzumelden. Halten Sie dafür die Steuernummer bereit, die Sie bei der erstmaligen Anmeldung Ihres Hundes vom Finanzamt erhalten haben.

Abmeldung von der Hundesteuer

Weitere mögliche Gründe für die Abmeldung von der Hundesteuer sind:

  • Tod des Hundes: Todesbescheinigung vom Tierarzt muss beigefügt werden.
  • Abgabe des Hundes in ein Tierheim: Fügen Sie eine Kopie des Aufnahmeantrags bei.
  • Verkauf oder Verschenken des Hundes: Name und Adresse des neuen Besitzers müssen mitgeteilt werden.

Wissenswert: Für Hunde, die zu gewerblichen Zwecken – zum Beispiel für die Hundezucht – gehalten werden, darf keine Hundesteuer erhoben werden. Denn die Gesetzgebungskompetenz der Bundesländer deckt nur eine Steuer für die Hundehaltung durch natürliche Personen zu privaten Zwecken ab.

Hundehaftpflicht im Vergleich