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Leinenpflicht

Ob Sie Ihren Hund an die Leine nehmen müssen oder er unangeleint herumlaufen kann, hängt von verschiedenen Aspekten ab. Bei der Leinenpflicht ist zwischen der allgemeinen und ortsabhängigen sowie besonderen Regelungen für gefährliche Hunde zu unterscheiden.

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Allgemeine und ortsabhängige Leinenpflicht

Das einzige deutsche Bundesland, in dem es eine allgemeine Leinenpflicht gibt, ist Hamburg. Dort muss jeder Hund ab zwölf Monaten überall im öffentlichen Raum angeleint sein – die Ausnahme: Hundeauslaufzonen.

Einige andere Bundesländer schreiben Haltern in ihrem jeweiligen Hundegesetz das Anleinen aller Hunde an bestimmten Orten vor. Dies ist der Fall in Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, im Saarland und Schleswig-Holstein. Diese ortsabhängige Anleinpflicht gilt meist für:

  • Wälder, öffentliche Grünanlagen, Liegewiesen, Sportanlagen
  • Zelt- und Campingplätze
  • Büro-, Verwaltungs- und Geschäftsgebäude, Läden und anderen öffentlich zugängliche bauliche Anlagen
  • Gaststätten
  • öffentliche Versammlungen, Aufzüge, Volksfeste und sonstige Veranstaltungen mit Menschenansammlungen
  • öffentliche Verkehrsmittel, Bahnhöfe sowie dazugehörige Gebäude und Haltepunkte
  • Fußgängerzonen sowie öffentliche Straßen und Plätze mit Menschenansammlungen
  • Friedhöfe
  • bei Mehrfamilienhäusern auf Zuwegen, in Treppenhäusern oder sonstigen von der Hausgemeinschaft gemeinsam genutzten Räumen

Ausnahmen von der Anleinpflicht an den genannten Orten - zum Beispiel für Blindenführhunde - können Hundehaltern auf Antrag erteilt werden. Je nach Bundesland muss die entsprechende Genehmigung immer mitgenommen und auf Verlangen vorgezeigt werden.

Wichtig: Die einzelnen Kommunen können weitere Vorschriften zur Anleinpflicht für alle Hunde treffen. Beispielsweise kann während der allgemeinen Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit von Anfang April bis Mitte Juli Leinenzwang bestehen. Informieren Sie sich daher am besten, welche Regelungen an Ihrem Wohnort gelten. So kann unter anderem auch die erlaubte Länge der Leine für bestimmte Orte auf einen oder zwei Meter begrenzt sein.

Unabhängig von der Leinenpflicht kann – je nach Gemeinde – auch eine Maulkorbpflicht bestehen. Informieren Sie sich auch diesbezüglich über die Bestimmungen an Ihrem Wohnort.

In diesen Bundesländern gibt es keine allgemeinen Vorgaben zum Anleinen von Hunden:

Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. 

Leinenzwang für gefährliche Hunde

Hunde, die aufgrund ihrer Rasse oder ihres Verhaltens als gefährlich gelten (oft auch Kampfhunde genannt), müssen in nahezu allen deutschen Bundesländern – mit Ausnahme von Hessen und Bayern – im öffentlichen Raum stets angeleint sein. Davon ausgenommen sind in der Regel ausgewiesene Hunde-Freilaufflächen, sofern ein Maulkorb getragen wird. Eine Ausnahme von dieser Pflicht wird mitunter auch bei einer positiven Wesensprüfung erteilt. Darüber hinaus kann jede Gemeinde eigene Regelungen diesbezüglich festsetzen.

Je nach Bundesland und Kommune gibt es diese zusätzlichen Vorgaben zur Leinenpflicht für gefährliche Hunde:

  • maximale Leinenlänge begrenzt auf einen oder zwei Meter (gilt in Berlin, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Thüringen)
  • Anleinpflicht ab dem Alter von sechs Monaten (gilt in Baden-Württemberg und Berlin)

Hundehaftpflicht im Vergleich