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CHECK24-Auswertung zur Hausratversicherung: Bundesländer mit hoher Blitzdichte teilweise unterversichert

München, 5.10.2017 | 07:30 | kro

Rund 70 Prozent der Feuerschäden in der Hausratversicherung sind durch Blitzeinschlag und Überspannung bedingt. In Bundesländern mit einer hohen Blitzdichte ist der Hausrat jedoch teilweise seltener versichert als im deutschlandweiten Durchschnitt. Das zeigt eine aktuelle CHECK24-Auswertung anlässlich des Brandschutztags.

Blitzeinschlag nachts in der StadtVerbraucher in Gegenden mit hoher Blitzdichte schließen teilweise seltener eine Hausratversicherung ab.
In Baden-Württemberg, Bayern und dem Saarland verzeichnete der Blitz-Informationsdienst von Siemens im vergangenen Jahr überdurchschnittlich viele Blitzeinschläge. CHECK24-Kunden in diesen Bundesländern sichern ihren Hausrat jedoch seltener ab als der Durchschnitt.

Der Index liegt in Baden-Württemberg und im Saarland jeweils bei 0,65 sowie in Bayern bei 0,72. Dieser Wert berechnet sich jeweils aus dem Verhältnis des Anteils der CHECK24-Hausratversicherungskunden zum Anteil der Haushalte eines Bundeslandes und beträgt im Bundesdurchschnitt 1,00.

Die meisten Blitze schlugen 2016 in Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Berlin ein. Verbraucher in diesen Bundesländern schließen überdurchschnittlich häufig eine Hausratversicherung ab. Der Index liegt bei 2,39 (Hamburg), 2,26 (Berlin) beziehungsweise 1,16 (NRW).

Zudem gab es im vergangenen Jahr in acht der zehn größten deutschen Städte eine höhere Blitzdichte als im Bundesdurchschnitt. CHECK24-Kunden in Metropolen versichern ebenfalls überdurchschnittlich häufig ihren Hausrat. Ausschlaggebend für die hohe Versicherungsabdeckung sind aber auch andere Faktoren, etwa die Häufigkeit von Wohnungseinbrüchen.
 
Weitere Informationen:
-Pressemitteilung
-CHECK24-Brandschutz-Ratgeber

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