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Studie zeigt 5 Gründe, warum Kunden ihre Bank wechseln - und wieso das jetzt einfacher ist

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Bankkunden wechseln immer häufiger ihre Hausbank. Das zeigt eine Studie von Oliver Wyman. Vor allem einen Grund für den Wechsel nennen die Befragten häufig.
Der Schalter einer Filialbank ist nicht besetzt.

Alle Geschäfte bei einer Bank führen? Das machen immer weniger Deutsche. Foto: gettyimages/thelinke

Als Kind das Sparbuch bei der Sparkasse um die Ecke eröffnen, dann das Girokonto führen, das eigene Haus finanzieren und fürs Alter vorsorgen: Viele Deutsche erledigten beinahe ihr ganzes Leben lang ihre Finanzgeschäfte bei nur einer einzigen Bank. Diese Zeiten sind dem Anschein nach vorbei.

Hatten in den vergangenen 30 Jahren im Schnitt nur ein bis zwei Prozent aller Kunden innerhalb eines Jahres ihre Bankbeziehung gewechselt, stieg diese Quote allein in den vergangenen fünf Jahren auf rund drei Prozent jährlich an. Das fand die Strategieberatungsfirma Oliver Wyman in ihrer Digital-Banking-Umfrage unter 2.006 Personen heraus.

Welche Altersgruppe besonders häufig wechseln

Besonders häufig wechseln der Studie zufolge die Digital Natives ihre Hausbank: In den vergangenen fünf Jahren haben sich 21 Prozent aller Kunden zwischen 18 und 29 Jahren für ein neues Geldhaus entschieden. Unter den 30- bis 49-Jährigen wechselten noch 18 Prozent ihre Bank. In den Altersgruppen 50 bis 64 Jahre sowie 65 Plus traf das nur elf beziehungsweise 14 Prozent zu.

 „Die Gründe für einen Wechsel sind vielfältig“, sagt Benjamin Schulz, Leiter von Bankdienstleistungen bei Oliver Wyman. „Unzufriedenheit über die Konditionen ist allerdings ein wesentlicher Beweggrund.“

Gebühren, bessere Angebote: Darum wechseln die Deutschen ihre Bank

✓ Preise und neue Gebühren störten 35 Prozent der Wechsler.

✓ Ein attraktiveres Angebot einer anderen Bank sahen 19 Prozent.

✓ Ein spezielles Ereignis, das Kunden sehr geärgert hat wie beispielsweise eine schlechte Beratung, gaben 19 Prozent als Grund an.

✓ Unzufriedheit beim Produktangebot und -leistung wie zum Beispiel Zinskonditionen motivierten 18 Prozent zum Wechsel. 

✓ Wegen des Online Angebots wechselten neun Prozent die Bank.

Transparenz, Gesetze und Digitalisierung erleichtern Wechsel

War es früher sowohl organisatorisch als auch zeitlich ein großer Aufwand, sich ein neues Kreditinstitut zu suchen, sorgen seit einigen Jahren Gesetze und digitale Angebote für einen einfachen und unkomplizierten Bankenwechsel. Drei Veränderungen fallen besonders ins Gewicht.

1. Bankkunden wissen, was sie ihr Girokonto kostet – und vergleichen

Seit Ende Oktober dieses Jahres müssen Finanzinstitute ihre Kunden einmal im Jahr über die Gesamtkosten des Girokontos aufklären. Anhand dieser Übersicht können Kunden mit einem Girokonto Vergleich umso leichter Angebote von mehreren Banken durchleuchten und das für sie beste Angebot wählen. Je nach Fall sparen Bankkunden mehr als 200 Euro im Jahr.

2. Der verpflichtende Kontowechselservice und die Zahlungsdiensterichtlinie PSD 2

Wenn Kunden einen Wechsel bei ihrer Hausbank beantragen, erleichtert ihnen seit 2016 der gesetzliche Kontowechselservice den Umzug. Der Grund: Alte und neue Bank müssen sich untereinander austauschen, damit Daueraufträge und Lastschriften des Kunden automatisch übernommen werden. Zusätzlich können Kunden seit Anfang dieses Jahres nach Umsetzung der Zahlungsdiensterichtlinie PSD 2 Drittanbietern erlauben, sich Zugang zu ihren Daten bei der Hausbank zu verschaffen. Der Vorteil einiger spezifischer Drittanbieter ist: Sie erleichtern und beschleunigen mit ihrer digitalen Arbeitsweise den Kontowechsel.

3. Digitalisierung und neuartige Angebote

Laut Gesetz haben Banken maximal zwölf Tage Zeit, bis das Konto umgezogen ist. Digitale Drittanbieter ermöglichen das jedoch binnen weniger Minuten, wie der digitale Kontoumzug von CHECK24 belegt. Zusätzlich können sich Bankkunden seit einigen Jahren per Videoident-Verfahren legitimieren. Das heißt, sie sind nicht mehr auf die Öffnungszeiten der Bank angewiesen, die viele Berufstätige selten wahrnehmen können.

Mehrere Konten mit einer App im Blick

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Rund 60 Prozent der Befragten erledigen ihre Bankgeschäfte bei mehr als einer Bank. Besonders beliebt sind Direktbanken als Zweitbank. Die Hälfte der Befragten, die mehr als eine Bank nutzen, führen beispielsweise ein zweites Girokonto oder ein Tagesgeldkonto bei einer Direktbank.

Generell haben Deutsche vor allem Sparprodukte, eine Kreditkarte oder Wertpapiere bei einer Zweitbank. Aufgrund der Digitalisierung und der Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 behalten Bankkunden trotzdem ihre Finanzen im Überblick. Bei sogenannten Multibanking-Apps wie beispielsweise dem Kontomanager von CHECK24 verknüpfen Kunden verschiedene Konten und Depots, sodass ein Blick in die jeweilige Anwendung genügt, um über den aktuellen Kontostand und Depotwerte Bescheid zu wissen.

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