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Bankgebühren vermeiden So sparen Sie mit einem Kontowechsel mehr als 200 Euro im Jahr

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Wer zu einem Girokonto ohne Grundgebühr wechselt, kann allein dadurch bis zu 120 Euro im Jahr sparen. Der Großteil der Konto-Neueröffner bei CHECK24 entscheidet sich bereits für ein Modell ohne Kosten für die Kontoführung. Unsere Beispielrechnung zeigt, welche weiteren Kosten Bankkunden mit einem Wechsel vermeiden.
Ein Paar freut sich über niedrige Bankgebühren. Foto: GettyImages/Geber86

Nachrechnen, wechseln, freuen: Hohe Kosten rund ums Girokonto sind vermeidbar. Foto: GettyImages/Geber86

Viele kostenlose Girokonten gibt es bei Banken nicht mehr, doch wer ein neues Konto eröffnet, der spart sich in den meisten Fällen die Kontoführungsgebühr. Das zeigt eine Auswertung von CHECK24. 63 Prozent der Kunden, die in den vergangenen zwölf Monaten* über das Vergleichsportal ein neues Girokonto abschlossen, wählten ein Kontomodell ohne monatliche Grundgebühr.
 
Für viele zahlt sich diese Entscheidung aus: Allein die Grundgebühr kann für Bankkunden jährliche Ausgaben im dreistelligen Bereich bedeuten. Bei einer Untersuchung von 270 Kontomodellen fand Finanztest nur 23, die für einen Beispielkunden bedingungslos kostenlos waren. Entscheidend ist das Wörtchen „bedingungslos“: Manche Banken berechnen ihren Kunden keine Grundgebühr, wenn auf dem Konto monatlich Gehalt oder Rente eingeht, bei einigen muss der monatliche Geldeingang eine Mindesthöhe erreichen. Wer auf der Suche nach einem neuen Konto einen Girokonto-Vergleich nutzt, sollte hier genau hinschauen.

Mehrheit eröffnet Girokonto mit niedrigem Dispozins

Ein weiterer Kostentreiber bei der Nutzung eines Girokontos kann der Dispozins sein. Gerät ein Kontoinhaber wiederholt oder über längere Zeit mit dem Kontostand ins Minus, fallen schnell Zinsen an, die bei ohnehin knapper Kasse zusätzlich schmerzen. Der Dispozins der deutschen Banken liegt laut Finanztest bei durchschnittlich 9,72 Prozent jährlich. Auch hier haben sich die Nutzer von CHECK24 in den vergangenen zwölf Monaten mehrheitlich für günstigere Konten entschieden: 67 Prozent eröffneten ein Girokonto mit unterdurchschnittlichem Dispozins. Durchschnittlich lag der Dispozins der Girokonto-Kunden des Vergleichsportals in dem Zeitraum bei 8,18 Prozent.

Kreditkarte für 77 Prozent im ersten Jahr kostenlos

Zu vielen Girokonten gehört heute eine Kreditkarte, zum Teil als fester Bestandteil, zum Teil optional. Eine Kreditkarte lässt sich zum Einkaufen im Internet, bargeldlosen Bezahlen im Handel oder Geldabheben im In- und Ausland nutzen. Bei manchen Banken werden dafür Jahresgebühren von mehr als 30 Euro fällig. Eine Reihe von Banken bietet eine Kreditkarte allerdings gebührenfrei an, einige im ersten Jahr, manche sogar dauerhaft. 77 Prozent der Girokonto-Kunden von CHECK24 aus den vergangenen zwölf Monaten schlossen ein Konto mit einer Kreditkarte ab, die im ersten Jahr kostenlos ist, und zwar ohne Bedingungen wie beispielsweise einen Mindestumsatz.

Hohe Gebühren: Kontowechsel in 10 bis 20 Minuten

Wer seine derzeitigen Ausgaben für Kontoführungsgebühren, Dispozinsen und die Jahresgebühr für die Kreditkarte verringern oder sogar auf null senken möchte, der sollte über einen Kontowechsel nachdenken. „Niemand muss sich mit hohen Kosten fürs Girokonto abfinden“, sagt Rainer Gerhard, Geschäftsführer für Karten und Konten bei CHECK24. „Gerade bei Direktbanken gibt es häufig Konten mit einem attraktiven Leistungspaket, die nichts kosten.“

Der Wechsel zu einer anderen Bank ist mittlerweile binnen weniger Minuten möglich. CHECK24 bietet für eine Reihe von Konten den digitalen Kontoumzug an – die Konten sind im Girokontovergleich eigens gekennzeichnet. Der digitale Kontoumzug erkennt in den Buchungen auf dem bisherigen Girokonto eines Nutzers dessen Zahlungspartner. Der Nutzer kann seine Zahlungspartner von CHECK24 mit einem Schreiben in seinem Namen über die neue Kontoverbindung informieren lassen. Die Adressen von Unternehmen, egal ob Stromversorger oder Online-Modehaus, ergänzt der Wechseldienst eigenständig, Anschriften von Privatpersonen muss der Nutzer eingeben. Den Versand der Schreiben übernimmt CHECK24, der digitale Kontoumzug ist für den Nutzer kostenlos. „Schon etwa jeder Zehnte, der über uns ein Girokonto eröffnet, nutzt den digitalen Kontoumzug“, sagt Rainer Gerhard. „Wer bei seinem bisherigen Konto Onlinebanking nutzt, kann den Wechsel zu einer anderen Bank damit in nur zehn bis zwanzig Minuten bequem von der Couch aus erledigen.“

Augen auf bei Einzelleistungen: So viel können Sie sparen

Wie sehr sich ein Wechsel lohnen kann, zeigt die folgende Beispielrechnung. Was ein Girokonto im Jahr kostet, hängt stark von der individuellen Nutzung ab. Daueraufträge einrichten und ändern, Überweisungen in Auftrag geben, im Ausland mit der Karte bezahlen oder am Wohnort und auf Reisen Geld am Automaten abheben: Die eine Bank verlangt für jeden Posten einzeln Gebühren, bei anderen kann der Kontoinhaber viele oder sogar alle Leistungen kostenlos in Anspruch nehmen. Wir zeigen an einem Beispielkunden, wie viel an Gebühren im Jahr zusammenkommen kann.

Unser Beispielkunde:

✓ Ist über 30 Jahre alt und berufstätig und erhält ein monatliches Nettogehalt von 1.500 Euro auf sein Konto überwiesen,
✓ nutzt ein Girokonto mit Girocard und der günstigsten zum Konto verfügbaren Kreditkarte,
✓ gibt im Jahr zwölf Überweisungen in Auftrag, bei klassischen Konten per Beleg, bei Online-Konten per Onlinebanking,
✓ verbucht im Jahr 300 Gut- und Lastschriften,
✓ ändert einmal einen Dauerauftrag,
✓ hebt sechs Mal mit der Girocard 100 Euro an Automaten ab, die zu seiner Hausbank oder dem Automatennetz gehören, dem diese angeschlossen ist,
✓ hebt im Inland vier Mal 100 Euro an Automaten anderer Banken ab, bei denen kein direktes Entgelt berechnet wird,
✓ hebt auf Reisen mit der Kreditkarte einmal 100 Euro im Euro- und einmal 200 Euro im Nicht-Euro-Raum ab,
✓ kauft im Nicht-Euro-Ausland einmal mit der Kreditkarte für 150 Euro ein,
✓ gerät einmal im Jahr für 20 Tage mit 600 Euro ins Minus und nutzt währenddessen den Dispo im Rahmen der Überziehung, die ihm die Bank eingeräumt hat.** 

Wir vergleichen die Kosten, die ihm als Kunde unterschiedlicher Banken bei der Nutzung verschiedener Kontomodelle entstehen. Aufgestellt haben wir die jährlichen Gesamtkosten für Deutschlands größte Direktbank ING-DiBa und die Postbank mit drei Kontomodellen (beide Banken sind im Girokontovergleich von CHECK24 vertreten), außerdem für unterschiedliche Kontomodelle bei der Hamburger Sparkasse, der größten Sparkasse, und der Berliner Volksbank, der größten VR-Bank in Deutschland.

Dabei gehen wir davon aus, dass der Nutzer eines Online-Kontos sich anders verhält als der Inhaber eines klassischen Girokontos, also beispielsweise keine beleghaften Überweisungen in Auftrag gibt. Bei manchen Onlinekonten ist das nicht vorgesehen oder wenn, zu höheren Preisen als beim klassischen Konto.

Ausgerechnet haben wir bei den einzelnen Banken jeweils die Kosten für ein Standard-Konto, für ein entsprechendes Online-Konto beziehungsweise die Online-Nutzung dieses Girokontos (bei der Haspa) und das jeweils günstigste Premium-Konto. Bei der Volksbank Berlin gehen wir davon aus, dass der Kunde Mitglied der Genossenschaft ist. Hierfür muss er einmalig einen Anteil von 52 Euro erwerben, den er bei Kündigung seiner Mitgliedschaft wieder zurückerhält.

Die jährlichen Kosten im Überblick: 
Hamburger Sparkasse
Girokonto klassisch
(ohne Onlinebanking)
Girokonto klassisch
(mit Onlinebanking)
Haspa Joker smart
(mit oder ohne Onlinebanking)
232 € 220,60 € 147,40 €
Berliner Volksbank
PrivatGiro Aktiv PrivatGiro Direkt PrivatGiro Komfort
(mit oder ohne Onlinebanking)
114,92 € 108,92 € 120,92 €
Postbank
Giro plus Giro direkt Giro extra plus
(mit oder ohne Onlinebanking)
56,31 € p.a. 91,80 € 148,17 €
ING-DiBa
Girokonto
8,46 €
Stand der Berechnungen: 23.10.2018, Quelle: online abrufbare Preis- und Leistungsverzeichnisse der Banken

Update, 25.10.2018: Die Hamburger Sparkasse hat laut Medienberichten zum Jahreswechsel Gebührenerhöhungen für ihr Standard-Girokonto angekündigt. Die monatliche Kontoführungsgebühr steigt demnach von 3,95 Euro auf 4,95 Euro, der Preis für jede einzelne Buchung von 40 Cent auf 50 Cent. Die Nutzung des Girokonto klassisch wird gemäß unserer Beispielrechnung dadurch um insgesamt 42 Euro teurer um zwölf Euro durch die Erhöhung der monatlichen Grundgebühr um jeweils einen Euro und um weitere 30 Euro durch die Erhöhung der Kosten für die angenommenen 300 jährlichen Buchungen um je zehn Cent.

Was der Girokonto-Kostenvergleich zeigt

Sparpotenzial von mehr als 200 Euro: Wer vom Girokonto klassisch der Haspa zur ING-DiBa wechselt, profitiert vor allem von den wegfallenden Kosten für einzelne Buchungen und beleghafte Überweisungen, die sich im Jahr auf mehr als 130 Euro summieren. Großes Sparpotenzial gibt es je nach Konto auch bei der Kontoführungsgebühr. Beim Giro extra plus der Postbank beträgt sie im Jahr 118,80 Euro.
Am günstigsten fährt im Beispiel der Kunde der Direktbank ING-DiBa: Leistungen rund ums Girokonto kosten hier nichts, auch die Kreditkarte kostet keine Jahresgebühr. Nur für Abhebung und Einkauf im Nicht-Euro-Ausland sowie die Nutzung des Dispokredits sind hier Kosten entstanden.
Kontowechsel ist Typsache: Die ING-DiBa ist eine Direktbank. Wer das kostenlose Girokonto nutzen möchte, muss auf Bankdienstleistungen in der Filiale, die er bei anderen Instituten in Anspruch nehmen kann, verzichten. Für wen eine Direktbank nichts ist, der kann als Kunde einer Filialbank durch die Nutzung eines Online-Kontos statt eines Klassik-Kontos Geld sparen.
Ein Premium-Konto lohnt sich unter Umständen: Das zeigt sich im Beispiel bei der Hamburger Sparkasse. Beim HaspaJoker smart kostet die Kontoführung im Jahr mit 94,80 Euro doppelt so viel wie beim Girokonto klassisch, dafür sind Überweisungen und Buchungen kostenlos – letztlich fährt unser Kunde damit wesentlich günstiger als mit dem klassischen Girokonto.

Künftig bessere Übersicht über die Girokonto-Kosten

Ab 31. Oktober 2018 müssen Banken ihre Kunden einheitlich und leicht verständlich darüber informieren, welche Kosten bei der Nutzung des Girokontos entstehen. Ein Kontoinhaber hat Anspruch auf eine jährliche Aufstellung aller Kosten, und zwar sowohl der Gesamtkosten als auch der Entgelte für einzelne Leistungen wie Überweisungen oder gezahlte Dispozinsen. Mit den neuen Transparenzregeln tritt in Deutschland die letzte Stufe des Zahlungskontengesetzes in Kraft, mit dem auch schon das Recht auf ein Basiskonto und die gesetzliche Kontenwechselhilfe festgeschrieben wurden. Das Gesetz geht auf eine Richtlinie der Europäischen Union zurück.

*Ausgewertet wurden alle Girokonto-Abschlüsse über den Girokontovergleich von CHECK24 vom 01.07.2017 bis zum 30.06.2018.
** Angenommen wird ein konstantes Minus von 600 Euro über 20 Tage, Berechnung mit zinsen-berechnen.de/dispo-rechnher.php

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