Sie sind hier:
Kostenlose Beratung

Mo. bis Fr. 8:00 - 20:00 Uhr

089 - 24 24 12 74krankenkassen@check24.de
Zu teuer versichert?

Mit unserem kostenlosen Vertrags-Check überprüfen wir Ihre bestehenden Versicherungen und zeigen Ihnen Sparpotenzial und Optimierungsmöglichkeiten.

mehr erfahren »

Ihre Vorteile bei CHECK24

  • Unverbindlicher Vergleich
  • Persönliche Expertenberatung
  • Kostenloser CHECK24-Wechselservice

Einkommensgrenze

In der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gibt es vor allem zwei Einkommensgrenzen, die wichtig sind: Die Versicherungspflichtgrenze sowie die Beitragsbemessungsgrenze. Daneben gibt es noch eine Mindestbemessungsgrundlage für Selbstständige, eine Einkommensgrenze in der Familienversicherung sowie eine Geringverdienergrenze.

Die Versicherungspflichtgrenze in der GKV

Die Versicherungspflichtgrenze wird auch Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) genannt und bezeichnet die Gehaltsgrenze, ab der sich Arbeitnehmer wahlweise privat krankenversichern können. Im Jahr 2019 liegt die JAEG bei einem Brutto-Jahreseinkommen von 60.750 Euro. Wer regelmäßig mehr verdient, ist nicht mehr versicherungspflichtig und kann eine private Krankenversicherung (PKV) abschließen.

Gilt nicht für Selbstständige und Beamte

Die Versicherungspflichtgrenze gilt nicht für Selbstständige, Freiberufler und Beamte. Diese Gruppen unterliegen nicht der Versicherungspflicht und können sich unabhängig von der Höhe ihres Einkommens privat versichern.

Die Beitragsbemessungsgrenze in der GKV

Die Beitragsbemessungsgrenze (BBG) wiederum gibt die Grenze an, bis zu der auf das Einkommen Krankenkassenbeiträge zu zahlen sind. Verdienen Versicherte mehr, müssen sie für Einkünfte oberhalb dieser Grenze keine Beiträge abführen. Aktuell beträgt die BBG 54.450 Euro im Jahr (Stand: 2019).

Beitragsbemessungsgrenzen in der Sozialversicherung

Beitragsbemessungsgrenzen gibt es nicht nur in der Krankenversicherung, sondern auch in der gesetzlichen Pflegeversicherung, Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung.

Mindestbemessungsgrundlage

Für Selbstständige gibt es zudem eine Mindestbemessungsgrundlage. Dies ist das Einkommen, das die Krankenkasse bei geringen Einkünften auf jeden Fall unterstellt, um einen Mindestbeitrag zu ermitteln. Im Jahr 2019 sind dies 1.038,33 Euro.

Einkommensgrenze in der Familienversicherung

Auch für die kostenlose Familienversicherung der Krankenkassen gibt es eine Einkommensgrenze. Wer über den Partner oder ein Elternteil familienversichert ist, darf regelmäßig nicht mehr als 445 Euro monatlich verdienen. Bei einem Mini-Job sind es 450 Euro.

Geringverdienergrenze für Auszubildende

Für Auszubildende in einer Berufsausbildung gibt es eine weitere Einkommensgrenze. Liegt die Ausbildungsvergütung unter 325 Euro pro Monat, muss der Azubi selbst keine Beiträge zu den Sozialversicherungen leisten. In diesem Fall übernimmt der Arbeitgeber sämtliche Beiträge für die Krankenkasse.

Diese Geringverdienergrenze gilt auch für Versicherte, die einen Bundesfreiwilligendienst oder ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr absolvieren.
 

Die Einkommensgrenzen im Überblick (Stand: 2019)

Versicherungspflichtgrenze

60.750 Euro (pro Jahr)

Beitragsbemessungsgrenze (BBG)

54.450 Euro (pro Jahr)

Mindestbemessungsgrundlage

1.038,33 Euro (pro Monat)

Verdienstgrenze Familienversicherung
bei Mini-Job:

445 Euro (pro Monat)
450 Euro (pro Monat)

Geringverdienergrenze

325 Euro (pro Monat)

 

Krankenkassenvergleich

  • Unverbindlich gesetzliche Krankenkassen vergleichen
  • Kostenloser CHECK24-Wechselservice

Der einfache CHECK24-Wechselservice