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Familienversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung

In der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gibt es eine kostenlose Familienversicherung: Wer Mitglied einer Krankenkasse ist, kann in der Regel seinen Ehegatten, eingetragenen Lebenspartner sowie eigene oder adoptierte Kinder beitragsfrei mitversichern.

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Die mitversicherten Angehörigen müssen in der Familienversicherung keine eigenen Beiträge zahlen. Sie haben in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung volle Ansprüche – ausgenommen ist hier nur der Anspruch auf ein gesetzliches Krankengeld.

Dies ist für Familien mit Kindern ein großer Vorteil gegenüber der privaten Krankenversicherung: Dort gibt es keine beitragsfreie Mitversicherung und jedes Familienmitglied muss einen eigenen monatlichen Beitrag für seinen Versicherungsschutz zahlen.

  1. Für wen ist eine Familienversicherung möglich?
  2. Wann ist eine Familienversicherung möglich?
  3. Mitversicherung von Kindern
  4. Wie beantragt man eine Familienversicherung?
  5. Unterschiede zwischen den Krankenkassen
  6. Zusatzleistungen der Kassen für Familien
  7. Bonusprogramme und Wahltarife

Für wen ist eine Familienversicherung möglich?

Eine Mitversicherung ist für folgende Angehörige möglich:

  • Ehegatte oder Lebenspartner
  • Leibliche Kinder
  • Adoptivkinder
  • Enkel- oder Stiefkinder im Haushalt
  • Pflegekinder

Wann ist eine Familienversicherung möglich?

Damit ein Familienmitglied mitversichert werden kann, müssen zudem einige Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Der Angehörige ist nicht versicherungsfrei oder von der Versicherungspflicht befreit.
  • Sein Wohnsitz ist in Deutschland.
  • Er ist nicht hauptberuflich selbstständig.
  • Er hat kein regelmäßiges Gesamteinkommen von monatlich mehr als 435 Euro (Stand: 2017) (bei einem Mini-Job: 450 Euro).

Mitversicherung von Kindern

Wenn ein Elternteil eine private Krankenversicherung hat, hängt es vom Einkommen der Eltern ab, ob ihr Kind familienversichert werden kann.

Verdient der Partner mit der privaten Versicherung mehr als der gesetzlich versicherte und liegt sein Gesamteinkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze, ist eine kostenlose Familienversicherung nicht möglich.

Kinder, die noch nicht erwerbstätig sind, lassen sich grundsätzlich bis zu einem Alter von 23 Jahren familienversichern. Bei einer Ausbildung endet die Familienversicherung mit dem 25. Lebensjahr.

Studierende Kinder, die diese Altersgrenze überschritten haben, können bei einer Krankenkasse eine studentische Krankenversicherung abschließen. Diese endet mit spätestens 30 Jahren oder nach dem 14. Fachsemester.
 

Altersgrenzen für die Familienversicherung von Kindern

Altersgrenze von 23 Jahren

nicht erwerbstätige Kinder

Altersgrenze von 25 Jahren

Kinder in Schul- oder Berufsausbildung,
bei freiwilligem sozialem oder ökologischem Jahr / Bundesfreiwilligendienst ohne Bezahlung

Hinzuverdienst bei Studenten
Auch Studenten müssen die Einkommensgrenze für die Familienversicherung beachten. Sonst werden sie versicherungspflichtig und müssen eigene Beiträge zahlen. Nur bei einem auf maximal drei Monate befristeten Job während der Semesterferien dürfen sie mehr verdienen.

Wie beantragt man eine Familienversicherung?

Wer einen Familienangehörigen – etwa sein Kind oder den Ehepartner – kostenlos mitversichern möchte, muss dies bei seiner Krankenkasse beantragen. Die Kasse prüft dann, ob die Voraussetzungen für eine Mitversicherung gegeben sind, und wird anschließend eine elektronische Gesundheitskarte ausstellen.

Unterschiede zwischen den Krankenkassen

Wer gesetzlich versichert ist, sollte seine Versicherung regelmäßig überprüfen und verschiedene Krankenkassen vergleichen. Denn die Kassen unterscheiden sich im Beitragssatz, den Bonusprogrammen sowie den Zusatzleistungen voneinander.

Wichtig: Seit dem 1. Januar 2015 verlangt jede Krankenkasse einen individuellen Zusatzbeitrag, der sich nach ihrer finanziellen Lage richtet. Arbeitnehmer müssen diesen Beitrag selbst zahlen, der Arbeitgeber beteiligt sich nicht daran. Wer eine günstige Kasse wählt, kann daher bei den Versicherungsbeiträgen sparen.

Zusatzleistungen der Kassen für Familien

Zudem unterscheiden sich die Kassen bei den angebotenen Zusatzleistungen. Nach dem Fünften Sozialgesetzbuch (SGB V) hat jedes Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung einen Anspruch auf eine ausreichende und dem aktuellen medizinischen Stand entsprechende Behandlung. In Richtlinien ist festgelegt, welche Leistungen die Krankenkassen genau übernehmen.

Darüber hinaus bieten die Kassen freiwillige Zusatzleistungen an. Familien sollten hier darauf achten, ob die Krankenkasse besondere Leistungen für Kinder und Jugendliche übernimmt. So zahlen einige Kassen für zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen oder bieten ein rund um die Uhr besetztes Servicetelefon für Fragen rund um die Gesundheit von Kindern.

Bonusprogramme und Wahltarife

Die meisten Kassen haben zudem Bonusprogramme und spezielle Wahltarife im Angebot. Mit Bonusprogrammen belohnen die Kassen ein gesundheitsbewusstes Verhalten. Mit einem Wahltarif können Versicherte einen jährlichen Selbstbehalt bei reduzierten Beiträgen vereinbaren.

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