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Freiwillige Krankenversicherung in der GKV

Sie machen sich selbstständig? Oder scheiden aus der Familienversicherung der Eltern aus, weil Sie etwa älter als 30 Jahre sind und noch studieren? Endet die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), können Sie weiterhin in der Krankenkasse bleiben und sich freiwillig gesetzlich versichern.

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(letzte 12 Monate)
  1. Wer sich freiwillig gesetzlich krankenversichern kann
  2. Frist von drei Monaten nach Ende der Versicherungspflicht
  3. Die Kosten für eine freiwillige gesetzliche Krankenversicherung
  4. Die Beitragsbemessungsgrenze
  5. Schätzung des Einkommens bei Selbstständigen
  6. Auf Zusatzleistungen achten
  7. Online-Vergleich der gesetzlichen Krankenversicherung

Wer sich freiwillig gesetzlich krankenversichern kann

Eine freiwillige gesetzliche Krankenversicherung können etwa Arbeitnehmer abschließen, deren Gehalt oberhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze (Versicherungspflichtgrenze) liegt: Haben sie ein jährliches Bruttogehalt von mehr als 59.400 Euro (Stand: 2018), sind sie versicherungsfrei. Das heißt, sie können sich privat versichern oder als freiwillig Versicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben.

Auch Selbstständige oder Freiberufler sind nicht versicherungspflichtig und können sich in der gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig versichern. Das Gleiche gilt für Studenten ab dem 15. Semester oder 30. Geburtstag sowie für alle, die nicht erwerbstätig sind oder ein monatliches Einkommen von maximal 450 Euro haben. Hierzu zählen allerdings nicht Arbeitslose: Wer Arbeitslosengeld I oder II bezieht, ist versicherungspflichtig.

Info: Auch Beamte können sich freiwillig gesetzlich versichern. Da sie jedoch eine staatliche Beihilfe erhalten und nur einen Teil der Krankheitskosten selbst versichern müssen, ist für sie eine private Beihilfeversicherung meist deutlich günstiger. Denn in der GKV gibt es keine Beihilfeversicherung, sodass Beamte hier den vollen Beitragssatz zahlen müssten.

Übersicht: Wer sich in der GKV freiwillig versichern kann*

  • Arbeitnehmer, deren Verdienst über die Jahresarbeitsentgeltgrenze steigt
  • Selbstständige und Freiberufler
  • Beamte
  • Studenten (ab 15. Semester / 30. Geburtstag)
  • Rentner, die nicht in der Krankenversicherung für Rentner versicherungspflichtig sind
  • Personen, die nicht erwerbstätig sind, oder ein Monatseinkommen von bis zu 450 Euro haben

*Übersicht der wichtigsten Personengruppen. Voraussetzung: Bereits vorher Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung

Frist von drei Monaten nach Ende der Versicherungspflicht

Wer sich weiterhin gesetzlich krankenversichern möchte, obwohl er nicht mehr versicherungspflichtig ist, muss innerhalb von drei Monaten nach Eintritt der Versicherungsfreiheit einen Antrag bei seiner Krankenkasse stellen.

Info: Dies gilt nicht für Arbeitnehmer, die – beispielsweise nach einer Gehaltserhöhung – versicherungsfrei werden. Möchten diese weiterhin gesetzlich krankenversichert bleiben, müssen sie nichts weiter tun. Sie bleiben dann bei ihrer Krankenkasse versichert.

Die Kosten für eine freiwillige gesetzliche Krankenversicherung

War als Arbeitnehmer freiwillig gesetzlich krankenversichert ist, muss lediglich die Hälfte des allgemeinen Beitragssatzes zuzüglich des Zusatzbeitrags selbst zahlen. Die andere Hälfte des Beitragssatzes übernimmt der Arbeitgeber als Beitragszuschuss. Bei versicherungspflichtigen Arbeitnehmern zahlt der Arbeitgeber die Hälfte in Form des Arbeitgeberanteils.

Anders ist dies bei Selbstständigen, Beamten und nicht erwerbstätigen Personen: Sie müssen den Beitrag für ihre freiwillige gesetzliche Krankenversicherung komplett aus eigener Tasche bezahlen. Dabei gilt für sie ein ermäßigter Beitragssatz in Höhe von 14 Prozent anstelle des normalen Beitrags von 14,6 Prozent, wenn sie auf die Zahlung eines gesetzlichen Krankengelds verzichten. Dieser Beitragssatz ist auf das gesamte Einkommen zu zahlen – also bis zur Beitragsbemessungsgrenze auch auf eventuelle Mieteinkünfte oder Kapitalerträge.

Da seit Anfang 2015 jede Krankenkasse selbst bestimmen kann, wie hoch ihr Zusatzbeitrag ist, unterscheiden sich die Kassen in der Höhe des Beitrags. Daher lohnt es sich, die Beitragssätze der einzelnen Kassen miteinander zu vergleichen. Ein Selbstständiger mit einem Einkommen von 48.000 Euro kann beispielsweise knapp 600 Euro im Jahr sparen, wenn er von der teuersten zur günstigsten Kasse wechselt.

Beispiel: Kosten einer freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung
Selbstständiger mit einem Jahreseinkommen von 48.000 Euro.

* Selbstständiger in Bayern. Ohne Krankengeldanspruch und ohne Beiträge zur gesetzlichen Pflegeversicherung. Stand: Januar 2018.

Krankenkasse

Beitragssatz
(gesamt)

Monats-Beitrag
(EUR)

BKK firmus

14,60 %

584

Techniker Krankenkasse (TK)

14,90 %

596

SBK

15,30 %

612

Viactiv Krankenkasse

15,70 %

628

Die Beitragsbemessungsgrenze

In der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es eine Beitragsbemessungsgrenze. Freiwillig Versicherte müssen – wie alle anderen gesetzlich Versicherten auch – nur bis zu dieser Grenze Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge auf ihr Einkommen zahlen. Die Beitragsbemessungsgrenze liegt im Jahr 2018 bei 4.425 Euro monatlich (jährlich: 53.100 Euro).

Schätzung des Einkommens bei Selbstständigen

Anders als Angestellte haben Selbstständige und Freiberufler meist kein festes Einkommen: Ihr Verdienst schwankt von Monat zu Monat. Die Krankenkasse geht daher zu Versicherungsbeginn zunächst von einem Mindesteinkommen aus, um die Versicherungsbeiträge zu berechnen. Später werden die Beiträge auf Grundlage des jährlichen Einkommenssteuerbescheids festgesetzt.

Auf Zusatzleistungen achten

Bei der Wahl einer Krankenkasse sollten Sie nicht nur auf die Höhe des Beitrags achten. Denn die Kassen unterscheiden sich auch darin, welche freiwilligen Zusatzleistungen sie anbieten.

Diese Zusatzleistungen sind nicht gesetzlich vorgeschrieben und machen im Schnitt rund fünf Prozent des Leistungskatalogs aus. Einige Kassen bezuschussen etwa eine professionelle Zahnreinigung oder bezahlen alternative Heilverfahren wie Osteopathie und Akupunktur. Überlegen Sie sich daher, welche Zusatzleistungen Ihnen besonders wichtig sind.

Online-Vergleich der gesetzlichen Krankenversicherung

Mit dem Online-Vergleich von CHECK24 können Sie zahlreiche gesetzliche Krankenkassen detailliert miteinander vergleichen. Unser Vergleich zeigt Ihnen an, wie hoch die Beiträge der einzelnen Kassen sind und welche freiwilligen Zusatzleistungen diese bieten. Möchten Sie sich bei einer Krankenkasse versichern, können Sie ganz einfach einen Online-Antrag stellen.

Haben Sie noch eine Frage zu einer bestimmten Krankenkasse oder einer freiwilligen Versicherung in der GKV? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail – unsere Kundenberater helfen Ihnen gerne weiter.

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