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Kleinstfahrzeuge: Mopeds & E-Scooter gewinnen in Pandemie an Beliebtheit

München, 4.12.2020 | 13:52 | whe

Das Jahr 2020 stand maßgeblich im Zeichen von Corona. Auch das Verhalten der Nutzer von Mopeds und E-Scootern hat sich durch die Pandemie geändert. Besonders E-Scooter wurden häufiger genutzt.

Ein E-Scooter steht in einer Stadt vor einem Schaufenster.E-Scooter werden immer beliebter.
Die Corona-Pandemie, die seit März das alltägliche Leben fest im Griff hat, hat auch Einfluss auf die Nutzung von Fortbewegungsmitteln. Viele Menschen meiden, wenn möglich, öffentliche Verkehrsmittel. Laut einer Umfrage des ADAC vom November verzichten 53 % der Befragten auf öffentliche Verkehrsmittel aus Angst vor einer Infektion mit dem Coronavirus.
 
Stattdessen greifen viele verstärkt auf das eigene Auto und das Fahrrad zurück oder gehen häufiger zu Fuß. Auch Kleinkrafträder wie Mopeds oder E-Scooter werden häufiger genutzt.
 

Aufschwung für E-Scooter

Zu Beginn der Pandemie ging die Nutzung insbesondere von E-Scootern zunächst deutlich zurück. Doch mit den Lockerungen des Sommers nahm auch das Geschäft wieder Fahrt auf. So berichteten verschiedene Vermieter von E-Scootern von einer höheren Auslastung ihrer Flotten sowie im Durchschnitt längeren Fahrten.
 
Zusätzlich ziehen immer mehr Deutsche den Kauf eines eigenen E-Scooters in Erwägung. Insgesamt 34,8 Prozent könnten sich vorstellen, einen eigenen E-Scooter anzuschaffen. Das ergab eine durch den Hersteller Moovi in Auftrag gegebene Umfrage aus dem Mai dieses Jahres.
 

Auch Elektro-Moped-Sharing wird immer beliebter

Neben E-Scootern haben auch Sharing-Mopeds deutlich an Beliebtheit gewonnen. Weltweit gab es einen Zuwachs von 58 Prozent, berichtete das E-Mobilitätsunternehmen Unu im November. Weltweit sei die Zahl der Nutzer innerhalb eines Jahres von fünf auf neun Millionen gestiegen. Auf den deutschen Straßen sind aktuell rund 7.000 Elektro-Mopeds von Leihunternehmen unterwegs.
 
Prognosen sagen auch weiterhin eine steigende Akzeptanz der Sharing-Angebote von Kleinstfahrzeugen voraus. Ein Grund dafür ist die anhaltende Corona-Pandemie. Laut ADAC glauben über 40 Prozent der Deutschen, dass Corona unser alltägliches Leben noch gut ein Jahr beschäftigen wird. Gut ein Viertel geht sogar davon aus, dass es noch etwa zwei Jahre dauern wird.

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