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Harte Zeiten für Sparer Inflation lässt Realzins aufs Tagesgeld nach März-Hoch abstürzen

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Eine Besserung auf dem Geldanlagemarkt ist für Sparer nicht in Sicht – im Gegenteil. Während die Zinsen aufs Tagesgeld weiter im Keller sind, zieht die Inflation im April deutlich an. Mit welchen Tricks Sie den Wertverlust Ihres Ersparten dennoch möglichst gering halten.
Realzins Tagesgeld Mai 2019

Die positive Entwicklung des Realzinses setzte sich im April nicht fort.

Auch die größten Optimisten wollen nach der letzten Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) nicht mehr an die vielbeschworene Zinswende glauben. Vielmehr sind sich die meisten Beobachter einig, dass selbst die vage Ankündigung einer möglichen Erhöhung des Leitzinses für „frühestens 2020“ mit Vorsicht zu genießen ist. Sparer werden daher beim Blick auf die aktuellen Tagesgeldzinsen auch mittelfristig mit Bauchschmerzen rechnen müssen. Diese bewegten sich im April weiter auf verschwindend geringem Niveau. Im bundesweiten Durchschnitt zahlten Banken Sparern zuletzt nur noch 0,01 Prozent Zinsen pro Jahr auf täglich fällige Einlagen, zu denen neben Tagesgeld- auch Girokonto-Guthaben zählen.

Gleichzeitig ging die Inflation in Deutschland auf 2,0 Prozent nach oben. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahresmonat einen kräftigen Anstieg um einen ganzen Prozentpunkt. Im März hatte die jährliche Teuerungsrate noch bei 1,3 Prozent gelegen. Dem Statistischen Bundesamt zufolge waren vor allem die höheren Energiepreise verantwortlich für den Zuwachs der Inflationsrate. Zugleich machte sich das besonders späte Osterfest mit einer Preissteigerung bei Pauschalreisen sowie Tickets für Flugreisen, Bahn- und Fernbusfahrten bemerkbar.

Hieraus ergibt sich für Sparer ein ernüchterndes Bild. Wer sein Geld zum bundesweit üblichen Zinssatz von 0,01 Prozent angelegt hat, der bekam praktisch das ganze Ausmaß der Inflation zu spüren. Etwas besser trafen es Sparer, die ihr Geld auf dem bestverzinsten Tagesgeldkonto parkten. So lag der höchste im April über den CHECK24 Tagesgeldvergleich erhältliche Zinssatz bei 1,00 Prozent pro Jahr. Abzüglich der zweiprozentigen Inflation konnten Sparer den auf ein ganzes Jahr gerechneten Wertverlust ihres Geldes damit immerhin auf einen Wert von einem Prozent begrenzen. Im Vormonat hatte dieser Realzins, wie ihn der CHECK24 Sparerindex Monat für Monat abbildet, genannte Wert noch ein Zwei-Jahres-Hoch von -0,30 Prozent erreicht. Da auch die weiteren Aussichten keine steigenden Tagesgeldzinsen erwarten lassen und zu allem Übel auch das bestverzinste Angebot vom April inzwischen nicht mehr verfügbar ist, müssen Sparer, die den Wertverlust ihres Geldes im Zaum halten wollen, zu kleineren Tricks greifen.

Welche Tricks Sparer jetzt kennen sollten

Sichern Sie sich stets das beste Angebot: Schon mal von Tagesgeld-Hopping gehört? Hinter diesem Begriff verbirgt sich keine neue Trendsportart. Vielmehr können Sie es sich dafür getrost auf dem heimischen Sofa gemütlich machen. Ihre einzige Aufgabe besteht darin, regelmäßig den Tagesgeldvergleich von CHECK24  im Auge zu behalten. Hier finden Sie die besten aktuellen Konditionen, zu denen sie Ihr Tagesgeld über das Vergleichsportal anlegen können. Einige Banken gewähren Neukunden für mehrere Monate einen festen Zinssatz, der deutlich über den derzeitigen durchschnittlichen Tagesgeldzinsen liegt. Wenn Sie hier immer wieder die Angebote vergleichen und das Ersparte zu der Bank mit den besten Konditionen umziehen, können Sie dessen Wertverlust in einem überschaubaren Rahmen halten.

Die aktuell besten Tagesgeldzinsen bei CHECK24 im Überblick
Bank Zins p.a. Zinsgarantie Zinsgutschrift Zinssatz gültig bis
My Money Bank 0,61 % - zweiwöchentlich 100.000 €
Ferratum Bank 0,60 % 6 Monate jährlich 100.000 €
Creditplus Bank 0,51 % - zweiwöchentlich 100.000 €

Denken Sie europäisch: Finanziell kann sich ein Blick ins europäische Ausland für Sie durchaus lohnen. Denn eine Zweigstelle in Deutschland ist keineswegs notwendig, damit Sie Ihr Tagesgeld bei einer ausländischen Bank anlegen können. Wie ein Blick auf die drei besten Angebote im Tagesgeldvergleich von CHECK24 verrät, trifft dies aktuell auch auf zwei dort vertretene Institute zu. Für CHECK24 Kunden stellt dies aber kein Hindernis dar: Hier sichern sich Sparer ganz einfach die attraktiven Zinsen im Ausland und erhalten gleichzeitig umfangreiche Unterstützung bei der Kontoeröffnung und bei der Versteuerung ihrer ausländischen Tagesgeldkonten. Gut zu wissen: Aufgrund der gesetzlichen Einlagensicherung sind Tages- und Festgeldkonten in Europa bis 100.000 Euro pro Person und Konto geschützt, egal ob Sparer ihr Konto in Frankreich, Malta oder Rumänien führen.

Planen Sie langfristig: Lässt sich bereits heute abschätzen, dass Sie im Laufe der nächsten Monate nicht den Zugriff auf Ihr gesamtes Anlagevermögen benötigen? Dann ist es empfehlenswert, einen Teil des Geldes auf einem Festgeldkonto zu parken. Hier erhalten Sie in der Regel bessere Konditionen und verzichten im Gegenzug auf die Möglichkeit, jederzeit auf Ihr Geld zugreifen zu können. Stehen keine größeren Investitionen ins Haus, ist das aber oft auch gar nicht notwendig. Sobald Sie sich einen realistischen Überblick über anfallende Ausgaben innerhalb des geplanten Anlagezeitraums verschafft haben, finden Sie über den CHECK24 Festgeldvergleich die besten Angebote, um Ihr Erspartes längerfristig anzulegen.

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