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Sparerindex wieder stärker im Minus Deutsche Sparer verlieren dieses Jahr Milliarden

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Beim Realzins auf Tagesgeldeinlagen zeichnet sich keine Erholung ab. Die Inflation lag auch im Juni deutlich über den höchsten Tagesgeldzinsen. Eine Studie der Comdirect Bank zeigt, wie enorm die Ausmaße des Wertverlusts für Anleger im ersten Halbjahr waren.
Realzins Tagesgeld Juni 2019

Der Realzins im CHECK24 Sparerindex rutscht im Juni auf minus 0,99 Prozent ab.

Seit Ende 2016 befindet sich der monatlich von CHECK24 errechnete Sparerindex ohne Unterbrechung im Minus. Dieser ergibt sich aus der Gegenüberstellung der besten über das Vergleichsportal abschließbaren Tagesgeldgeldzinsen auf der einen und der jährlichen Teuerungsrate der Verbraucherpreise auf der anderen Seite. Während die Inflation mit 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,2 Prozentpunkte höher ausfiel als noch im Mai, konnten Sparer auf dem besten Tagesgeldkonto einen variablen Zinssatz von 0,61 Prozent pro Jahr verbuchen. Die reale Wertentwicklung der hier angelegten Tagesgelder lag folglich mit minus 0,99 Prozent wieder deutlich im negativen Bereich. Das statistische Bundesamt machte vor allem den sogenannten Kalendereffekt für den Zuwachs bei der Inflation verantwortlich. Durch die späten Pfingstferien fiel der Preisanstieg bei Pauschalreisen im Vergleich zu Juni 2018 mit plus 6,1 Prozent besonders groß aus.

So viel verlieren Anleger wirklich

Interessante Zahlen präsentierte zugleich die Comdirect Bank. Ihrem quartalsweise ermittelten Realzins-Radar liegt statt des bestmöglichen Zinses der durchschnittliche Einlagezinssatz aller Tages- und Festgelder, Spareinlagen und Girokonten zugrunde. Dieser Zinssatz lag sich im zweiten Quartal bei lediglich 0,16 Prozent. Gegenüber der durchschnittlichen Inflationsrate von 1,71 Prozent im selben Zeitraum ergibt sich sogar ein reales Minus von 1,55 Prozent. Wie hoch die genannten Geldanlageprodukte bei deutschen Sparern nach wie vor im Kurs stehen, zeigt sich an der Gesamtsumme von 116 Milliarden Euro, die sie hier innerhalb eines Jahres angelegt hatten. Bezogen auf das erste Halbjahr 2019 errechnet die Comdirect anhand dieser Zahlen einen Wert von sage und schreibe 15,9 Milliarden Euro, den das angelegte Geld innerhalb dieses Zeitraums an Kaufkraft eingebüßt hat. Der Vorstandsvorsitzende des Geldhauses, Arno Walter stellt deshalb fest: „Das Geld der Sparer verliert schneller an Wert, als dass es sich durch die Zinsen vermehrt. Seit Ende 2010 hat jeder Deutsche – vom Kleinkind bis zum Rentner – auf diese Weise durchschnittlich 1.465 Euro verloren. Pro Haushalt kommen da schnell mehrere tausend Euro zusammen.“

Wo Sparer jetzt die besten Zinsen bekommen

Ein genauerer Blick auf die Preisentwicklung im Juni zeigt jedoch auch einige erfreuliche Nachrichten für Verbraucher. So sind etwa Obst sowie Speiseöle und -fette gegenüber dem Vorjahr spürbar günstiger geworden. Auch für Telefone und andere elektronische Geräte der Unterhaltungselektronik mussten Käufer über sechs Prozent weniger bezahlen. Um darüber hinaus die Einbußen bei ihren Geldanlagen so gering wie möglich zu halten, haben Sparer mehrere Möglichkeiten. Wer sein Erspartes für einen längeren Zeitraum nicht benötigt, sollte dieses statt auf einem Tagesgeld- besser auf einem höher verzinsten Festgeldkonto anlegen. Aber auch bei den flexiblen Tagesgeldeinlagen bietet sich durchaus die Möglichkeit, sich durch einen Tagesgeld-Vergleich attraktive Neukunden-Zinsen zu sichern. Diese werden – anders als der variable Tagesgeldzins – von der Bank meist für mehrere Monate garantiert und bieten so eine gute Kombination aus Zinssicherheit und täglicher Verfügbarkeit des angelegten Geldes.

Die aktuell besten Tagesgeldzinsen bei CHECK24 im Überblick
Bank Zins p.a. Zinsgarantie Zinsgutschrift Zinssatz gültig bis
Ferratum Bank 0,60 % 6 Monate jährlich 100.000 €
Izola Bank 0,55 % - zweiwöchentlich 100.000 €
Alpha Bank 0,50 % - jährlich 100.000 €

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