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Ökostrom VW-Chef fordert Tempo beim Ökostrom-Ausbau

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Im Vorfeld der Münchner Automesse IAA Mobility protestierten Greenpeace-Aktivisten gegen die Automobilbranche. Im Mittelpunkt der Proteste stand der Volkswagenkonzern, dem mangelnder Klimaschutz vorgeworfen wird. Konzernchef Diess stellt sich gegen die Vorwürfe und fordert einen schnelleren Ökostrom-Ausbau.

VW-Chef fordert Tempo beim Ökostrom-Ausbau
Elektroautos werden erst richtig klimafreundlich, wenn sie 100 Prozent Ökostrom fahren.
Demnach sei klimafreundliches Fahren nur möglich, wenn genügend Ökostrom vorhanden sei. Solange Milliardenbeträge in fossile Energien investiert würden, wäre es schwer für Autohersteller sich dagegen zu stemmen, so Diess. Diess betonte, dass VW Milliarden in die Entwicklung klimafreundlicher Technologien steckt. Damit werden unter anderem Elektroautos, Batterien und andere umweltfreundlicherer Mobilitätsangebote weiterentwickelt. Um wirklich klimafreundliche Mobilität zu ermöglichen, steht laut Diess die Dekarbonisierung im Vordergrund. Erst wenn Elektroautos mit 100 Prozent Ökostrom fahren, ist wirklicher Klimaschutz erreicht. Hier müsste der Ausbau der erneuerbaren Energien noch zügiger voranschreiten. VW selbst versprichtseine CO2-Emissionen bis 2030 um 30 Prozent zu senken. Dieses Ziel will der Autohersteller unter anderem mit Elektroautos erreichen.