Sie sind hier:

Stromverbrauch Westdeutsche verbrauchen 6,7 Prozent mehr Strom als Ostdeutsche

|

Sparsam beim Strom sind Berliner, Hamburger und Sachsen. Niedersachsen, Saarland und Rheinland-Pfalz hingegen liegen beim Stromverbrauch vorne.

Stromverbrauch Deutschland
Der durchschnittliche Stromverbrauch unterscheidet sich in den Bundesländern.
Am meisten Strom benötigen Verbraucher in Niedersachsen, im Saarland und in Rheinland-Pfalz. Durchschnittlich benötigen sie jeweils knapp über 3.500 kWh pro Jahr und damit circa 28 Prozent mehr als Verbraucher in Berlin (Ø 2.742 kWh). Der Durchschnittsverbrauch der CHECK24-Kunden liegt bei einem jährlichen Stromverbrauch von 3.332 kWh. Überdurchschnittlich viel Strom benötigen auch Kunden aus Nordrhein-Westfalen (Ø 3.450 kWh) und Hessen (Ø 3.448 kWh). Im Vergleich dazu sind Berliner, Hamburger (Ø 2.860 kWh) und Sachsen (Ø 2.997 kWh) sehr sparsam beim Strom.
 

Westdeutsche verbrauchen fast 7 Prozent mehr Strom als Ostdeutsche

Stromkunden aus Westdeutschland liegen mit einem jährlichen Stromverbrauch von durchschnittlich 3.360 kWh pro Jahr knapp über dem deutschen Durchschnittsverbrauch. Sie benötigen damit 6,7 Prozent mehr Strom als ostdeutsche Verbraucher (Ø 3.149 kWh). Um den hohen Stromkosten zu entgehen, können Verbraucher zu einem Alternativanbieter wechseln. Diese sind in der Regel deutlich günstiger als die Grundversorgung.

"Ein möglicher Grund für die unterschiedlichen Verbräuche ist die Zusammensetzung der Haushalte. In westdeutschen Bundesländern leben im Schnitt mehr Personen je Haushalt als im Osten. Die aktuellen Rekordstrompreise gleichen Verbraucher durch Stromsparen allein nicht aus. Nur durch einen Anbieterwechsel senken Stromkunden ihre Kosten effektiv."
Lasse Schmid, Geschäftsführer Energie bei CHECK24