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Strompreise Bund will Ökostrom-Umlage senken

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Die Bundesregierung plant eine Senkung der EEG-Umlage und will so die Verbraucher entlasten. Der Bund kommt so den Forderungen der Verbraucherzentralen und des Handels nach. Diese hatten angesichts der Corona-Krise eine Senkung der Strompreise gefordert.

Bund plant Senkung der EEG-Umlage
Die Ökostrom-Umlage wird gesenkt, um Verbraucher zu entlasten.
Um Verbraucher und Unternehmen bei den Stromkosten zu entlasten, will die Bundesregierung die Ökostrom-Umlage senken. Die Ökostrom-Förderung soll künftig größtenteils mit Steuergeldern ausgeglichen werden. Die konkrete Stromkosten-Entlastung steht noch nicht fest. Da eine Senkung der EEG-Umlage auch eine Anpassung der Erneuerbare-Energien Verordnung mit sich bringt. Das Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung sieht vor, die EEG-Umlage zum 1. Januar 2021 zu senken. Derzeit beträgt die EEG-Umlage 6,7 Cent pro Kilowattstunde und macht so rund ein Fünftel des Strompreises aus. Zudem plant die Regierung eine weitere Entlastung aufgrund der Corona-Krise.
 

Handel und Verbraucher fordern Senkung der Strompreise

Bereits am Donnerstag forderten Händler und Verbraucherschützer die Politiker zum Handeln auf und sprachen sich für eine Absenkung der Stromkosten aus. So sollen die wirtschaftlichen Einbußen infolge der Corona-Krise abgefedert werden. Neben einer Senkung der Ökostrom-Umlage forderten die Verbände die Abschaffung der Stromsteuer für Händler und Verbraucher.