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Strompreise Börsenstrompreis erreicht 200-Euro-Marke

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Die Strompreise an der Börse sind erneut gestiegen. So hat nun der Börsenstrompreis die 200 Euro-Marke je Megawattstunde geknackt. Das ist eine Preissteigerung von 377 Prozent. Die gestiegenen Börsenstrompreise machen sich auch für Verbraucher*innen bemerkbar: Weitere Stromversorger haben Preiserhöhungen angekündigt.

Börsenstrompreis erreicht 200-Euro-Marke
Der Börsenstrompreis ist um 377 Prozent gegenüber Dezember 2020 gestiegen.
Die Stromgrundversorger haben in 391 Fällen bereits ihre Stompreise erhöht oder Erhöhungen angekündigt. Im Durchschnitt betragen die Preiserhöhungen 14,1 Prozent und betreffen gut 2,4 Millionen Haushalte. Für einen Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 5.000 kWh bedeutet das zusätzliche Kosten von durchschnittlich 229 Euro im Jahr. Lediglich 39 Stromgrundversorger senken die Preise zum Jahreswechsel um durchschnittlich 2,3 Prozent. Davon profitieren rund 1,4 Mio. Haushalte. Im Schnitt spart ein Musterhaushalt (5.000 kWh) 36 Euro im Jahr. Im nächsten Jahr gibt es eine kleine Entlastung für Stromkund*innen. Die EEG-Umlage sinkt 2022 zunächst von 6,5 auf 3,7 Ct. pro Kilowattstunde. Für einen Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 5.000 kWh fällt die Stromrechnung jährlich knapp 167 Euro niedriger aus. Im Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien ist eine komplette Abschaffung der EEG-Umlage ab 1. Januar 2023 geplant. Ein Musterhaushalt (5.000 kWh) würde dann um weitere 222 Euro jährlich entlastet werden. Für alle Privathaushalte bedeutete die Abschaffung eine Entlastung von 5,6 Mrd. Euro im Vergleich zu 2022.

 "Ob und in welcher Höhe die Entlastung durch die EEG-Umlage in diesem Winter tatsächlich bei Verbraucher*innen ankommt, hängt auch von der weiteren Entwicklung des Börsenstrompreises ab. Dieser bewegt sich auf einem absoluten Rekordniveau. Bislang senken nur wenige Versorger die Preise."
Steffen Suttner, Geschäftsführer Energie CHECK24

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