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Energiekrise Börsen-Strompreise steigen um das Neunfache

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Die Energiekrise hat Deutschland fest im Griff – die Strompreise an der Börse haben sich zuletzt verneunfacht. Die hohen Börsen-Strompreise haben auch Auswirkungen auf die Verbraucherpreise. Immer mehr Stromanbieter kündigen Preiserhöhungen an.

Börsen-Strompreise steigen um das Neunfache
Deutschland hat die höchsten Strompreise Europas.
Im Oktober 2020 lag der Preis für eine Megawattstunde Strom an der Börse im Schnitt bei 50 Euro – ein Jahr später hat sich der Strompreis mit 450 Euro pro MWh auf das Neunfache gesteigert. Diese extreme Preissteigerung hat mehrere Gründe: die Preise für Erdgas und Kohle sind ebenfalls gestiegen. Aufgrund des windstillen Jahres wurde wieder vermehrt Strom in Gas- und Kohlekraftwerken erzeugt. So wurden die Produktionskosten für Strom wieder teurer. Zudem ist durch den wirtschaftlichen Aufschwung die Stromnachfrage wieder gestiegen. Die Stromanbieter werden nach und nach die gestiegenen Beschaffungskosten an die Verbraucher*innen weitergeben. Schon jetzt haben einige Stromanbieter Preiserhöhungen bekanntgegeben. Energieexperten prognostizieren weitere Preissteigerungen für die kommenden Monate. Verbraucher- und Sozialverbände schlagen Alarm, dass die hohen Gas-und Strompreise finanziell schwache Haushalte sehr belasten könnten. Sie fordern deshalb die Politik auf, die Preisexplosion einzudämmen und Hilfestellung zu bieten.