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EEG-Konto im September mit 2,5 Milliarden Euro im Plus

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Mit Spannung wird derzeit die Veröffentlichung der EEG-Umlage 2016 erwartet, die die vier Übertragungsnetzbetreiber jährlich am 15. Oktober bekanntgeben. Wie das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) am Montag mitgeteilt hat, hat das Erneuerbare-Energien-Konto zum 30. September ein Plus von 2,5 Milliarden Euro aufgewiesen. Damit sind die Überschüsse seit August zwar geringer geworden, liegen aber deutlich über dem Vorjahreswert.
 

Für die Berechnung der EEG-Umlage spielt u.a. der Ausbau der erneuerbaren Energien eine Rolle.
Im Sommer werden aufgrund der hohen Solarenergie-Erzeugung höhere Vergütungen an die Anlagenbetreiber gezahlt.
Mit dem Rückgang der Überschüsse im Vergleich zum Vormonat sei gerechnet worden, so das IWR. Dies sei typisch für den Jahresverlauf. Da Solarstrom in Deutschland fast ausschließlich in den Sommermonaten erzeugt werden kann, schrumpft das Guthaben des EEG-Kontos aufgrund der höheren Vergütungszahlungen, die die Anlagenbetreiber in der warmen Jahreszeit erhalten. Im September 2015 beliefen sich die Vergütungen, die die Betreiber von Ökostrom-Anlagen erhielten, auf 2,71 Milliarden Euro. Durch den Verkauf des EEG-Stroms an der Strombörse und die EEG-Umlage konnten 2,04 Milliarden Euro erwirtschaftet werden, wodurch das Monatsdefizit bei 660 Millionen Euro lag.
 

Warum die EEG-Umlage 2016 trotzdem steigen könnte

Die Umlage zur Förderung der erneuerbaren Energien berechnet sich aus der Höhe der Vergütungszahlungen an die Betreiber regenerativer Anlagen abzüglich der Erlöse aus dem Verkauf des EEG-Stroms an der Strombörse. Neben dem EEG-Kontostand zum 30. September des jeweiligen Jahres spielen für Berechnung der Umlage noch weitere Faktoren eine Rolle, wie beispielweise der Ausbau der erneuerbaren Energien, Prognosen zur Entwicklung des Börsenstrompreises und die Industrieprivilegien. Der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) schreibt gerade den beiden letztgenannten Punkten große Bedeutung zu. Deshalb rechnen Experten trotz des hohen Plus´ auf dem EEG-Konto weiterhin mit einer Anhebung der EEG-Umlage.