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Coronakrise Strompreise steigen um rund sieben Prozent

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Laut Statistischem Bundesamt stieg der Preis für eine Kilowattstunde Strom im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2019 um 6,8 Prozent. Der Strompreis lag demnach bei durchschnittlich 31,94 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Durch die Arbeit im Homeoffice erhöhte sich der private Stromverbrauch zudem und Verbraucher bekommen den Preisanstieg besonders zu spüren.

Strompreise steigen in Coronakrise
Die Senkung der Mehrwertsteuer konnte Stromkunden kaum entlasten.
Dabei hängt der Strompreis pro Kilowattstunde stark vom Jahresverbrauch der Haushalte ab. Bei weniger als 1.000 Kilowattstunden pro Jahr zahlten Verbraucher im Schnitt 47,52 Cent pro kWh. Ab einem jährlichen Stromverbrauch von 15.000 kWh lag der Durchschnittpreis bei 25,79 Cent. Um die Verbraucher dennoch zu entlasten, wurde die Mehrwertsteuersenkung und die Senkung der EEG-Umlage von der Bundesregierung beschlossen. Von der Mehrwertsteuersenkung konnten laut Statistischem Bundesamt bisher etwa 15 Prozent der Stromkunden profitieren. Höhere Netzentgelte und Mehrkosten für Energie und Vertrieb werden die Strompreise dennoch auf hohem Niveau halten. Auch die Gaspreise zogen an. Pro Kilowattstunde Gas wurden durchschnittlich 5,99 Cent fällig, also 2,7 Prozent mehr als im zweiten Halbjahr 2019. Ein Abwärtstrend bei den Gas- und Strompreisen ist auch für 2021 nicht in Sicht.