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Lukas Kreutz von tink:
Das vernetzte Zuhause wird zum Standard

08.06.2021

Seit 2016 gibt es das Startup tink nun schon. Die Idee: Eine Plattform, die echte Lösungen für das Zuhause der Zukunft anbietet. Laut tink wird Smart Home in Zukunft zur Normalität gehören. Lukas Kreutz von tink beantwortet im Interview unsere Fragen rund um Smart Home, die Zukunft der Energieversorgung und Energie Startups.

 

Inhaltsverzeichnis
  1. Was bedeutet der Name tink?
  2. Wie entstand die Unternehmensidee?
  3. Was ist die Zielgruppe von tink?
  4. Was hat tink anderen Smart Home Startups voraus?
  5. Wie viel kann ein Verbraucher durch Smart Home Produkte einsparen?
  6. Wie schafft tink jedes Jahr ein Wachstum von 100 Prozent?
  7. Wird tink bald in noch mehr Ländern vertreten sein?
  8. Wird Smart Home zukünftig der neue Standard sein?
  9. Wie könnte eine ganzheitliche Lösung für Smart Home zu Hause aussehen?
  10. Der beste Tipp oder Trick bezüglich Smart Home?
Simon Schmitz
Lukas Kreutz, Head of Content bei tink

CHECK24: Was bedeutet der Name tink?

Lukas Kreutz: Der Name ist aus dem Englischen hergeleitet, dort heißt „to tinker“ so viel wie „basteln“ oder „tüfteln“. Für uns steckt hinter dem Namen tink der Experte rund um das vernetzte Zuhause. Seit der Gründung im Jahr 2016 konnte sich tink als führende IoT-Commerce-Plattform durchsetzen und betreut heute mehr als 700.000 Kunden. Unser Startup sitzt in Berlin direkt am Hackeschen Markt und besteht inzwischen aus über 100 „tinkies“ (Mitarbeitern). tink bietet nicht nur smarte Produkte für das Zuhause an, sondern berät den Kunden auch bei der Auswahl der richtigen Software und integriert relevante Dienstleistungen.

CHECK24: Wie entstand die Unternehmensidee?

Lukas Kreutz: Unsere beiden Gründer Dr. Marius Lissautzki (CEO) und Dr. Julian Hueck (COO) haben tink gegründet, um eine Plattform zu schaffen, die echte Lösungen für das Zuhause der Zukunft entwickelt und anbietet. Auf dem deutschen Markt existierten bis dato nur Einzellösungen für Produkte und der Smart Home Bereich war eine verhältnismäßig kleine Nische. Die Aussicht selbst einen neuen Markt entwickeln zu können, war und ist ein unglaublicher Motivator und Wachstumstreiber.

CHECK24: Was ist die Zielgruppe von tink?

Lukas Kreutz: Wir haben uns zum Ziel gesetzt, jedermann für das Smarte Zuhause zu begeistern und definieren das mit folgendem Statement ganz gut, wie ich finde: We help people to embrace technology in life. Unser Angebot richtet sich somit an alle, die ein Interesse an smarten und zeitgemäßen Lösungen rund um ihr Zuhause haben. Diejenigen, für die Sicherheit, Komfort und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt stehen.

CHECK24: Was hat tink anderen Smart Home Startups voraus?

Lukas Kreutz: Tink hat früh die Nische Smart Home für sich besetzt. Was uns in erster Linie von so großen Generalisten wie Media Markt oder Conrad unterscheidet, ist unsere Kommunikation mit unseren Kunden, denen wir auf Augenhöhe und mit dem richtigen Content begegnen. Viele unserer Produkte sind doch recht erklärungsbedürftig und dort setzen wir an – wir erklären, beraten und finden gemeinsam die passende Konfiguration an Produkten und Marken. Dabei sind wir mittlerweile sehr breit aufgestellt: Es gibt die Möglichkeit per Video Call direkt mit einem tink Experten zu sprechen, auf unserer Website ganz einfach die passende Komplettlösung zu finden, sich in unserem Blog über aktuelle Themen zu informieren oder auf YouTube ein Step-by-Step Installationsvideo anzuschauen.

CHECK24: Wie viel kann ein Verbraucher durch Smart Home Produkte einsparen?

Lukas Kreutz: Prinzipiell kann der Verbraucher an mehreren Stellen mit einer Ersparnis rechnen. Dabei geht es in erster Linie nicht nur um Zeit und Geld, sondern auch um seinen CO₂-Fußabdruck, der sich mit den richten Smart Home Geräten verringern lässt. Ein total sinnvolles Beispiel ist z.B. sein Haus oder Wohnung mit smarten Heizungsthermostaten auszurüsten. Wir fahren Autos mit 4-Zonen Klimaautomatik, aber Zuhause drehen wir noch jeden Heizkörper einzeln auf und fragen uns, ob die 3 jetzt für 20 Grad steht oder vielleicht doch eher die 4. Mit smarten Heizungsthermostaten kann ich für jedes Zimmer die Raumtemperatur und Heizzyklen ganz einfach regeln. Außerdem wird nur geheizt, wenn jemand Zuhause ist. Ein smartes Thermostat erkennt, wenn z.B. ein Fenster zum Lüften offen steht und regelt sich von selbst runter. Der Verbraucher kann sich nicht nur über mehr Komfort beim Heizen freuen, sondern auch auf eine bis zu 40 Prozent niedrigere Heizkostenrechnung

CHECK24: Wie schafft tink jedes Jahr ein Wachstum von 100 Prozent?

Lukas Kreutz: Das tink eine so konstante Wachstumskurve hingelegt hat seit der Gründung in 2016 ist natürlich nicht selbstverständlich. Es zeigt uns einerseits, dass wir mit unserem Geschäftsmodell erfolgreich sind und andererseits auch, dass die Nische Smart Home immer weiter wächst und an Bedeutung gewinnt. Um auch weiterhin wachsen zu können, setzen wir zukünftig verstärkt auf die drei Säulen: internationales Wachstum, Ausbau von integrierten Dienstleistungen (insbesondere Energieverträge, Versicherungslösungen und Assistenz-Services) und auf Innovationen um das vernetzte Zuhause (beispielsweise Angebote im Bereich Küche, dezentrale Energieerzeugung und E-Mobility-Lösungen).

CHECK24: Wird tink bald in noch mehr Ländern vertreten sein?

Lukas Kreutz: Ja, unser Ziel ist es tink als die führende europäische Smart Home Plattform zu etablieren und bis 2023 in allen europäischen Kernmärkten vertreten zu sein.

CHECK24: Wird Smart Home zukünftig der neue Standard sein?

Lukas Kreutz: Unbedingt! Das vernetzte Zuhause wird zum Standard – so wie es das Smartphone unterwegs geworden ist. Ein smartes Zuhause leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, sowohl sicherer als auch komfortabler und energieeffizienter in den eigenen vier Wänden zu leben. Die privaten Haushalte haben im Bereich der Gebäudeautomatisierung weiterhin ein riesiges Potential und gerade da kann die fortschreitende Digitalisierung in Deutschland einen großen Beitrag leisten.

CHECK24: Wie könnte eine ganzheitliche Lösung für Smart Home zu Hause aussehen?

Lukas Kreutz: Die Frage nach einer ganzheitlichen Lösung fürs smarte Zuhause lässt sich nur schwer beantworten, da es unzählige Ansatzpunkte und Anwendungsbereiche gibt. Entscheidet man sich dafür sein Zuhause nicht nur mit einer Einzellösung smart machen zu wollen, dann lohnt sich zunächst der Blick auf die verschiedenen Systemwelten. Was bedeutet das genau? Ganz einfach: Man kann mit einer einzigen App alle entsprechend kompatiblen Geräte einrichten und steuern. Und: Man kann jedes Produkt innerhalb der Systemwelt miteinander verbinden und steuern. Ein Beispiel hierfür wäre der Google Assistant. Der intelligente Sprachassistent organisiert Termine, beantwortet Fragen oder streamt Musik uns Videos. Mit ihm lassen sich außerdem problemlos die smarten Lautsprecher von Sonos steuern, für diejenigen die Wert auf satten Stereo-Sound oder Heimkino-Feeling legen. Wer sein Zuhause sicherer machen möchte, kann dies mit Rauch- und Wassermeldern, Videotürklingeln oder Überwachungskameras ganz einfach tun. Für die richtige Innenbeleuchtung sorgt in den meisten Fällen ein Lichtsysteme von Philips hue, die eine riesige Auswahl an Leuchtmitteln auf dem Markt haben. Natürlich finden sich in dem Portfolio auch Leuchten für den Garten oder die Terrasse. Im Garten angekommen, gehört ein gepflegter Rasen zu einem stimmigen Gesamtbild einfach dazu. Regelmäßiges Rasenmähen ist da Pflicht, auch wenn es nicht immer Spaß macht und oft stressig ist. Smarte Rasenmährobotor von Gardena oder Bosch nehmen einem diese lästige Aufgabe zuverlässig ab. Wie man sieht, lässt sich der Umfang eines smarten Zuhauses schnell erweitern und umso wichtiger wird es ab einem gewissen Punkt, die Geräte in einer Systemwelt zusammen zu führen. 

CHECK24: Der beste Tipp oder Trick bezüglich Smart Home?

Lukas Kreutz: Smart Home Neulingen kann ich zum Einstieg immer smarte Heizungsthermostate empfehlen. Das ist eine sinnvolle Investition, die sich in der Folge auch mit sinkenden Heizkosten unmittelbar im Geldbeutel bemerkbar macht und den Komfort in den eigenen vier Wänden steigert. Ganz nebenbei tut man auch noch etwas für die Umwelt. Viele lassen sich von den scheinbar so technischen, komplizierten Geräten abschrecken, dabei ist das ein Irrtum. Die allermeisten Geräte lassen sich problemlos und ganz einfach installieren und in den Alltag integrieren.

CHECK24: Herr Kreutz, wir bedanken uns für das interessante Interview!


CHECK24 Energieexpertin Jenny Harms Jenny Harms
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